Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
Datenschutzerklärung - Impressum
 

 Alben


StartseiteStartseite    SucheSuche    DruckenDrucken    Anmelden - Benutzer: anonymAnmelden    Lesezeichen hinzufügenLesezeichen hinzufügen

Treffer 451 bis 500 von 908

    «Zurück «1 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 14 ... 19» Vorwärts»

   Vorschaubild   Beschreibung   Elemente   Verknüpft mit 
451 Koschembahr
»Koschembahr. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Jeske Kossobor, Ritter im Gefolge des Herzogs Johann I. von Troppau (Ratibor) 20. Januar 1361 urkundlich (Grünhagen, Lehns- u. Besitzurkunden Schlesiens, S. 477, Nr. 76) zuerst erscheint. Vermutlich gehört auch der 7. beziehungsweise 19. Juni 1304 im Heinrichauer Gründungsbuch und Codex dipl. Sil., XIV erwähnte Jacobus Kossebor, sowie der 23. Oktober 1359 in einer Urkunde im Breslauer Diözesanarchiv erwähnte Thymo von Kosschebor auf Buchwaldisdorf zu diesem Geschlecht (vergl. auch Grünhagen, Regesten zur Schles. Gesch., Teil I, S. 61 u. 83, und Häusler, Urk.-Sammlung Oels, S. 10ff.). Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans (Jan) Kossenbor genannt Skorkowsky, Herrn auf Skorkau usw., um 1564 Landgerichts-Beisitzer des Fürstentums Oppeln. Die Namensform wechselte zwischen Cosebor, Kossebor, Koschebor und Koschen(m)bar; bis Ende des 18. Jahrhunderts nannte sich das Geschlecht nach seinem Stammsitz Skorkau, Kreis Rosenberg, Oberschlesien, „von Koschenbar und Skorkau“, zeitweise auch „von Skorkowsky“. - Wappen: In Blau ein silberner Schrägrechts-Balken, der mit 3 vierblättrigen roten Rosen belegt ist. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken zwischen 2 von Blau und Silber übereck-geteilten Büffelhörnern 3 rote Rosen pfahlweise übereinander.« (S. 379, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 35. Jg. 1936) 
 
452 Koschützki
»Koschützki (Koschitzky). Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Hanco Koschiczco (Koschyczo, Koyssiczki) de Lupow, welcher als Käufer des Gutes Rymberg, Bezirk Breslau, 1365 urkundlich (Staatsarchiv Breslau, Rep. 16, Ob. Ger. B 37, fol. 122, 97 u. 98 usw.) auftritt, zuerst erscheint, und dessen Stammreihe mit Nikolas, Herrn auf Kobylno 1527, beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Koschützki, Koschitzky, Kosicki, Koszicki und Kosiczki. - Wappen („Luk“): In Rot ein gespannter silberner Bogen mit daraufgelegtem silbernen Pfeil. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein grüner Lorberkranz.« (S. 321, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
453 Koseritz
»Koseritz. Evangelisch. - Oberlausitzischer Uradel mit dem vermutlichen Stammsitz Caseritz (Coseritz) südöstlich von Kamenz, der mit Konrad von Koseritz, Pfleger des deutschen Ordens zu Preußisch-Holland 1344-54 urkundlich (s. v. Mülverstedt, „Beamte und Konventsmitglieder des deutschen Ordens“, in Oberländische Geschichtsblätter II [1900] S. 28) zuerst auftritt. Lutold von Koseritz erscheint als Herr auf Groß-Särchen, Oberlausitz, 1410 urkundlich (s. Knothe, Gesch. des Oberlaus. Adels), während die Stammreihe mit Nicol, + 1517, Herrn auf Kessel bei Bischofswerda, beginnt. - Wappen: In Blau ein silberner Büffelkopf. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken der Büffelkopf (vergl. auch O. Posse, Die Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band IV, S. 57).« (S. 459, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
454 Kospoth

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
455 Kottwitz
»Kottwitz. Evangelisch. - Niederschlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Breslau, der mit Hugo de Kotenwicz 21. Januar 1216 urkundlich (Orig. Nr. 200 im sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden) zuerst auftritt und früh in zwei Stämmen erscheint, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: In Silber ein roter Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein halber natürlicher Mühlstein, davor ein mit 7 schwarzen Hahnenfedern besteckter roter Schaft.« (S. 228, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
456 Kotzau
»Kotzau. Lutherisch. - Reichsfreiherr mit Wappenbesserung Laxenburg 19. Juni 1738 (für die Brüder Friedrich Christian Wilhelm und Friedrich August Edle Herren von Kotzau, Söhne des Markgrafen Georg Albrecht zu Brandenburg-Culmbach aus seiner Ehe zur rechten Hand mit Regine Magdalene Lutze, späteren Frau von Kotzau [Name eines 1659 + vogtländischen Uradelsgeschlechts]); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 13. März 1813. - Wappen (1738): Geviert mit rotem Herzschild belegt, darin ein silberner Widder; 1 und 4 in Silber ein aufsteigender, rot-bezungter und -bewehrter schwarzer Adler, 2 und 3 in Rot 2 goldene Schräglinks-Balken. Freiherrenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken der Adler, auf dem mittleren mit rot-silbernen Decken der Widder, auf dem linken mit rot-goldenen Decken 5 goldene Lanzen mit rot-goldenen Fähnchen.« (S. 362, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil B, 79. Jg. 1929) 
 
457 Kotze
»Kotze. Evangelisch. - Obersächsischer Uradel, der mit Theodericus Cozce, als Zeugen bei einem Verkaufe des Klosters Marienkammer in St. Georgen bei Halle 1234 urkundlich (abgedr. bei Dreyhaupt, Beschreibung des Saalkr. I, S. 813/4 und in den Urk.-Regesten zur Gesch. und Genealogie der Herren von Kotze, vom Königl. Prov.-Archivar der Prov. Sachsen und Archivrat G. A. v. Mülverstedt, Magdeburg, E. Baensch jr., 1866) zuerst erscheint, und dessen Stammreihe mit Hermann von Kotze, Knappen, * um 1275, + vor 1370, beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Cozze, Kotz, Cottze, Cozcze, Kosse und Kotze. - Wappen: a) Ursprünglich ein Eggenbalken mit vermutlich wachsendem Mann als Helmzier, später der Eggenbalken überhöht von einem halben (gestümmelten) Mann; b) (seit 1592): In Silber ein vorwärts-gekehrter schwarz-bekleideter Mann mit goldenem Haar und Bart. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein sitzender silberner Windhund mit goldenem Halsband.« (S. 325, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
458 Kracht
»Kracht. Evangelisch. - Uradel, der sich um 1260 in einen erzstiftisch-magdeburgischen und einen brandenburg-lausitzisch-ostpreußischen Stamm schied, die Wappenvarianten aufweisen. Der im Kreis Wanzleben, Wolmirstedt, Jerichow usw. begüterte magdeburgische Stamm, der nach von Mülverstedt, Regesten I, S. 331/32 und 595/96 bereits 1156-65 nachweisbar ist, wird seit 1605 nicht mehr erwähnt und scheint damals erloschen zu sein. Ihm gehörte der letzte Senior des Magdeburger Domkapitels Kardinal Albrecht Kracht, 1487-1569, an. Stammvater des brandenburg-lausitzisch-ostpreußischen Stammes ist Zabel, 1280-95 urkundlich (Riedel, Cod. dipl. Brandenburg I, 9, S. 6) der zuerst als Ministeriale des Erzstifts Magdeburg, dann als miles fidelis der Markgrafen von Brandenburg in Luckenberg auftritt. Sein Urenkel Heinze von Luckenberg oder Heinze Kracht, 1426-71, war der erste Markgräflich brandenburgische Kanzler der Hohenzollern. Ein sich um 1450 abzweigender ostpreußischer Zweig ist um 1600 erloschen. - Wappen: a) Von Silber über Rot geteilt mit je einer Greifenklaue verwechselter Farbe. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken ein offener roter Flug; b) (in der Mark, in der Lausitz und in Ostpreußen) in Blau eine geflügelte silberne Greifenklaue mit rotem Balken über dem silbernen Flügel. Auf dem Helme mit blau-rot-silbernen Decken das Schildbild.« (S. 309, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
459 Kröcher
»Kröcher. Evangelisch. - Magdeburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Wolmirstedt, Provinz Sachsen, der mit Rabodo de Crochere 1184 urkundlich (vergl. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. I, 25, 164) zuerst erscheint und schon früh in der Altmark auftritt. Die Namensform wechselte zwischen Cröchern, Krocher, Krocker, Kröcker und Kröcher. Schloßgesessen zu Beetzendorf, Calbe, Krümke und Schwarzholz. - Wappen: In Blau ein schreitendes, silbernes Kamel (Dromedar). Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken das Kamel wachsend.« (S. 470, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
460 Krosigk

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
461 Kuenheim
»Kuenheim (Kunheim). Evangelisch. - Elsässischer Uradel mit dem Stammhause Künheim bei Colmar, der mit Cüntze von Kunheim, Ritter, 1263 urkundlich (vergl. Vierteljahrsheft f. Heraldik, Sphragistik und Genealogie, herausgeg. vom Verein Herold, Berlin 1880, Heft 1) zuerst erscheint, mit Johannes, 1289, Herrn auf Kunheim, Ritter, die Stammreihe beginnt und nur noch in dem nach Ostpreußen gekommenen Stamme blüht. - Wappen: In Silber ein schwarzer Löwe. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken der Löwe wachsend.« (S. 230, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
462 Künßberg
»Künsberg (Künßberg). Fränkischer Uradel, der mit Nentwich von Blassenberc und seinem Sohn Eberhard 1149 urkundlich (bayer. Hauptstaatsarchiv München, Bamb. Hochst.-Urk., Reg. bei v. Guttenberg a. a. O. 1. Gr. Reg. 2) die Stammreihe beginnt. Der Name wurde nach Erwerb bzw. Bau der Burg Kindsberg bei Creußen in Oberfranken bald nach 1200 mit dem der neuen Besitzung vertauscht, und erscheint Eberhart von Kindesperg 20. Nov. 1223 urkundlich (a. a. O. Bamberger Urkunden [Kl. Banz], gedr. bei Sprenger, Gesch. des Kl. Banz, 1803, S. 341). Der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Gebürg, zugehörig. - Wappen (Stammwappen): In Blau eine aufsteigende eingebogene silberne Spitze. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein runder, mit Hermelin gestulpter roter Hut zwischen 2 je in der Mündung mit einer silbernen Kugel (eigentl. einem Büschel Schwanenfedern) besteckten roten Büffelhörnern.« (S. 259, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
463 Kutzleben
»Kutzleben. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im heutigen Kreis Weißensee, der mit Rudolfus de Kozeleiben 1221 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Weimar, vergl. v. Hagke, Urkundl. Nachrichten des Kr. Weißensee, 1867) zuerst erscheint und mit Hans von Kutzleben, Herrn auf Gröningen, um 1400 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber eine schrägrechts liegende schwarze Säule. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 von Silber über Schwarz geteilte Fähnlein zwischen schwarzen Hahnenfedern.« (S. 232, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
464 Kyaw
»Kyaw. Evangelisch. - Oberlausitzischer Uradel, der mit Niklaus von Kyaw 27. Juli 1348 urkundlich (s. Monum. Zoller. Band III, Nr. 216) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Heinrich, 1387, Herrn auf Gießmannsdorf beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Kya, Kyo, Key, Kyee, Kiow, Kudeschow, Kiau und Kyaw. - Wappen: In Gold ein linksgewendeter schwarzer Flügel. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein offener, schwarzer Flug.« (S. 481, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
465 Laffert
»Laffert (Laffert-Woldeck). Evangelisch. - Altes Stadtgeschlecht von Braunschweig und später Lüneburg, das seinen Namen von Groß- und Klein-Lafferde, Regierungsbezirk Hildesheim, herleitet und mit Heinrich von Laffert 1303 urkundlich zuerst erscheint. - Reichsadelsbestätigung Regensburg 7. Mai 1664 (für die Brüder Hieronymus, Georg und Friedrich von Laffert sowie ihren Vetter Balthasar von Laffert); Aufnahme in die mecklenburgische Ritterschaft 28. November 1801. - Wappen (1664): Gespalten; rechts von Silber und Schwarz 4mal geteilt und die schwarzen Teile mit einem 6strahligen silbernen Sterne belegt, links in Blau ein rechts-gekehrter silberner Hirschkopf mit rotem Geweih und 6 Enden an jeder Stange. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der Hirschkopf.« (S. 521, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 18. Jg. 1925) 
 
466 Lancken
»Lancken. Lutherisch. - Rügenscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause auf Wittow (Rügen), der mit dominus Pritbur de Lancka 10. Oktober 1285 urkundlich (s. Pomm. Urk.-Buch II, S. 571, Nr. 1354) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Sulizlaus 1335-58, + vor 1361, beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Silber ein wachsender, roter Löwe, unten in Blau 3 (2, 1) silberne (auch goldene) Sterne. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit blau-silbern-roten Decken ein silberner Stern.« (S. 483, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
467 Landsberg
»Landsberg-Velen. Katholisch. - Westfälischer Uradel, der mit Wezelinus, advocatus der Abtei Werden an der Ruhr, 1148 urkundlich (Traditiones Werdinenses II, 132) zuerst erscheint; die Stammreihe beginnt mit Wezelinus advocatus, 1223-40, dessen Sohn Philippus de Werdina miles, castellanus in Landsbergh 1259-97, den Namen „Landsberg“ annimmt; seine Söhne Eberhard und Wessel begründeten um 1300 die beiden Linien zu Landsberg (zu Olpe und in Kurland) und zu Erwitte (Landsberg-Velen und Gemen und zu Steinfurt). - Reichsfreiherr und bayerischer Freiherr mit Namen- und Wappenvereinigung „Velen“ München 13. Juni 1792 (vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern als Reichsvikar für Paul Joseph von Landsberg, kurköln. und Fürstl. münster. Geheimen Rat und Drosten). - Wappen (1792): Geviert; 1 und 4 in Gold ein in Form von Andreaskreuzen silbern-gegitterter roter Balken (Stammwappen), 2 und 3 in Gold 3 balkenweise gestellte rote Vögel (Velen). 2 gekrönte Helme mit rot-goldenen Decken; auf dem rechten ein roter Fuchs zwischen 2 ausgebogenen, rechts goldenen, links roten Palmenzweigen (Stammwappenhelm), auf dem linken ein mit den 3 roten Vögeln belegter kleiner goldener Schild vor offenem roten Flug (Velen).« (S. 336, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
468 Landwüst
»Landwüst. Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause zwischen Plauen und Eger, der mit Hainrich Landwüst, Kustos des Deutschen Ordens im Hause zu Eger, 28. August 1359 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Eger, vergl. „Eger und das Egerland“ von Vincenz Prökl, Archivar, II. Band, S. 94, Falkenau 1877) zuerst erscheint und mit Hannes Herrmann von Landwüst 1480 die sichere Stammreihe beginnt. - Wappen: In Rot ein mit 3 roten Rosen mit goldenen Butzen belegter silberner Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein mit dem silbernen Balken bezeichneter, roter Becher zwischen 2 ebenso bezeichneten Rennfähnlein an rot-silbern umwundenen Stangen mit goldenen Spitzen.« (S. 313, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
469 Langen (Schere)
»Langen. Evangelisch. - Westfälischer Uradel des Emslandes, der mit Jacob von Langen, Ritter, Burgmann zu Landegge, 24. Oktober 1276 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, III, 998-1000) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber eine rote Schafschere. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein silbern-roter Adlerflug.« (S. 315, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
470 Langenau
Langenau. Schlesischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause in der Grafschaft Glatz, der mit Heinemann von Langenau, Ritter, 1316 urkundlich (Schles. Reg. 360) zuerst erscheint und mit Hanke von Langenau, 1361 Herr auf Liebenau, die Stammreihe beginnt. - Österreichischer Freiherr Wien 6. Dezember 1827 (für Friedrich Carl Gustav von Langenau, k. k. Generalmajor). - Wappen (Stammwappen): In Blau ein mit 3 gold-besamten blauen Rosen belegter silberner Schrägrechts-Balken. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein mit dem Schrägbalken des Schildes belegter blauer Flügel. (vergl. Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 54. Jg. 1904, S. 410) 
 
471 Langenn
»Langenn (Langenn-Steinkeller). Evangelisch. - Lausitzer Uradel, der mit Bodo von Langenn in Lübbenau 29. September 1315 urkundlich (Orig. im Gräfl. v. Lynarschen Archiv, Schloß Lübbenau) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hasse, Herrn auf Münchhofen, 1390, beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Blau ein wachsender gekrönter goldener Löwe, unten von Silber und Schwarz geschacht. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken der Löwe wachsend.« (S. 235, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
472 Langwerth von Simmern
»Langwerth von Simmern. Lutherisch. - Uradel der mittel- und oberrheinischen Reichsritterschaft, der mit Cuno de Simeren 29. Januar 1215 urkundlich (Orig. im Fürstl. salm-horstmarschen Archiv in Anholt) zuerst erscheint und dessen ununterbrochene Stammreihe mit Nicolaus Langwert von Simmern 1417 beginnt. Das Geschlecht führt seit 200 Jahren unbeanstandet den Freiherrentitel. - - Wappen: In Schwarz unter 3lätzigem blauen Turnierkragen eine goldene Lilie. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldener Decke die Lilie zwischen 2 schwarzen Widderhörnern.« (S. 493, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
473 Larisch

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
474 Lasperg
»Laßberg. Katholisch und evangelisch. - Oberösterreichischer Uradel, vermutlich böhmischen Ursprungs, der mit Penesch von Lozperch 1309 urkundlich (Oberösterr. Urk.-Buch V, 25) zuerst erscheint; Leonhard von Lasberg erwarb durch Heirat 1454 Loitzmannstorff (Leutmannsdorf, Bezirk Amstetten), wodurch das Geschlecht nach Niederösterreich verpflanzt wurde. - Erbländisch-österreichische Freiherren als „Herren von Lasberg auf Leutzmannsdorf und Oxenburg“ und Wappenvereinigung mit dem der + Reickher zum Thurn Wien 16. November 1664 (für Georg Rudolph und Johann Seyfried, Georg Friedrich und Georg Andree von Lasberg, Gebrüder und Vettern); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 29. April 1819; aufgenommen in die adelige Ganerbschaft des Hauses Alten-Limpurg in Frankfurt am Main 1849. - W. (1664): Gespalten und jede Hälfte geviert; rechts 1 und 4 in Schwarz ein goldenes Kreuz; 2 und 3 geteilt, oben rot ohne Bild, unten in Silber ein aufsteigende rote Spitze (Stammwappen); links 1 und 4 geteilt, oben schwarz ohne Bild, unten von Rot und Silber gespalten (+ Reickher), 2 und 3 in Silber auf grünem Dreiberg ein goldener Baum mit 2 Ästen. 4 Helme; 1. gekrönt mit schwarz-goldenen Decken, ein mit goldenem Kreuz belegter schwarzer Adlerflug; 2. mit rot-silbernen Decken, ein silbern-gestulpter mit 5 Straußenfedern besteckter roter Spitzhut (Stammwappenhelm), 3. gekrönter mit schwarz-silbernen und rot-silbernen Decken, ein schwarz-gestulpter roter Spitzhut mit Pfauenwedel besteckt, 4. gekrönter mit golden-silbernen Decken der grüne Dreiberg mit dem goldenen Baum zwischen geschlossenem silbernen Adlerfluge.« (S. 337, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
475 Lattorff
»Lattorff. Evangelisch. - Anhaltischer Uradel mit dem Stammhause Latdorf unweit der Saale, Amt Bernburg, der mit Conradus de Lattorff 1182 urkundlich (vergl. Val. Sincerus, Historie und Genealogie der alten adel. Familie von Lattorff, 1760) zuerst erscheint und mit Kuno von Lattorff, 1378, 1396 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein mit 6 abwechselnd roten und goldenen Büscheln von je 3 Weizenähren besteckter, 6mal von Rot und Gold umwundener Kranz. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Kranz wie im Schilde (auch nur die Längshälften des Kranzes).« (S. 237, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
476 Ledebur

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
477 Lehsten

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
478 Lehwaldt
»Lehwaldt. Evangelisch und katholisch. - Oberlausitzischer Uradel mit dem Stammhause Lawalde in der heutigen Kreishauptmannschaft Bautzen, der mit Friedrich (Frisco) von Lewenwalde 1290 urkundlich (vergl. Knothe, Gesch. des Ob.-Lausitzer Adels, S. 355) zuerst erscheint, mit Friedrich von Lawalde die Stammreihe beginnt und nur noch in dem mit Ferdinand von Lawalde im 15. Jahrhundert nach Preußen ausgewanderten Stamme blüht. - Wappen: In Gold ein aus dem linken Schildesrande wachsender rot-bekleideter, in der Biegung mit einer silbernen Binde umwundener Rechtarm, der in der bloßen Hand einen goldenen Fingerring mit rotem Steine emporhält. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken eine wachsende gold-gekrönte rot-bekleidete Jungfrau, deren Krone mit 3 silbernen Fasanenfedern besteckt ist und deren rechter Arm Binde und Ring wie im Schilde trägt, während der linke eingestemmt ist.« (S. 320, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
479 Leipziger
»Leipzig. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der sich nach der heutigen Stadt Leipzig nennt und mit Burtzlaus et Albertus de Lybz, nobiles, 1185 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint. Das Geschlecht teilte sich in zwei Linien, deren vermutlicher gemeinsamer Stammvater Kaspar von Lipczik, 1421 belehnt, 1424 tot, ist. Die Namensform wechselte zwischen Lipzke, Lipzik, Leiptzk, Leibzcigk, Leiptzigk und Leipziger. - Preußische Genehmigung, den alten Geschlechtsnamen „von Leipzig“ wieder anzunehmen, Gjenner Föhrde 5. Juli 1905; sächsische Genehmigung Dresden 23. Dezember 1905, desgleichen für den Wildenauer Stamm 26. Februar 1906. - Wappen: In Gold ein springender, an Stelle der Lunte mit 4 bis 6 abwechselnd silbernen und schwarzen Hahnenfedern besteckter roter Fuchs. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken der Fuchs wachsend.« (S. 239, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
480 Leithen
»Leithen. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch und katholisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark, der mit Theodoricus de Leithene 1269 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Münster, Stift Beckum, Nr. 3) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Henrich von der Leithe, 1413-40, beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Gold 2 rote Pferdeprammen, unten in Grün 3 (2, 1) silberne Rosen. Auf dem gekrönten Helme mit grün-goldenen Decken ein goldener Pflug.« (S. 335, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
481 Lengefeld
»Lengefeld. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Thüringischer (schwarzburgischer) Uradel, der mit Erkenbert von Lengefeld 1137 urkundlich (vergl. Dobenecker I, Nr. 1343) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Heinricus 1286 beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Gold ein beschnürtes schwarzes Jagdhorn, unten von Schwarz und Silber gespalten. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken das Jagdhorn, besteckt mit 3 schwarzen Straußenfedern.« (S. 336, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
482 Lenthe

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
483 Lepel
»Lepel (Lepell). Pommerscher Uradel, der mit Gerhard Lepel, Ritter, Truchsessen des Fürsten Johann von Mecklenburg, 1236 urkundlich (s. Mecklenburg. Urk.-Buch, Band I, Nr. 453) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein roter Schrägrechtsbalken. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ursprünglich der Schild vor einem Pfauenwedel, seit dem 16. Jahrhundert eine wachsende gekrönte rot-bekleidete Jungfrau, deren Krone mit 9 fächerförmig gestellten silbernen Löffeln besteckt ist.« (S. 323, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
484 Lettow

Literatur und Wappenbeschreibung im Adelslexikon.com 
 
485 Leutsch
»Leutsch. Meißnischer Uradel (wohl eines Stammes mit denen von Lindenau) mit gleichnamigem, schon 1285 als Stammsitz des Geschlechtes genannten Stammhause bei Leipzig, der im Lehensbuche Markgraf Friedrichs des Ernsthaften 1348/49 urkundlich (Kap. 24, S. 3, s. Sächs. Hauptstaatsarchiv in Dresden) erwähnt wird. Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans, + 1541, Herrn auf Segrahna und Klitschen. Der Name wechselt zwischen Luszh, Lus, Lutzsch, Leitzsch, Lewtzsch, Leuitzsch, Leuitsch und Leutsch. - Wappen: In von Silber über Grün geteiltem Schilde ein unten von 2 silbernen Rosen beseiteter, natürlicher, grüner Lindenbaum. Auf dem gekrönten Helme mit grün-silbernen Decken ein Pfauenschweif.« (S. 337, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
486 Levetzow
»Levetzow. Lutherisch, reformiert und katholisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (jetzt Ruine) bei Wismar, der mit Henricus Leuzowe, Ritter, 1219 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch, Nr. 256) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Arnold, Ritter, 1300 beginnt; Erbmarschall des Landes Werle 1. Mai 1372. - Wappen: In Silber ein roter Drillgatter aus 7 (auch 5) spitzen Pfählen und 2 Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken vor einem doppelten Pfauenwedel die halbe, hier querliegende Schildfigur.« (S. 499, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
487 Lichtenberg
»Lichtenberg (in Thüringen). Lutherisch. - Thüringischer Uradel, der mit Wernherus de Lichtenberc, nobilis, 1218 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) auftritt und dessen Stammreihe mit Maximius von Lichtenberg 1398 beginnt. - Sachsen-coburg und gothaische Bestätigung der Führung des Freiherrentitels laut Reskript des Staatsministeriums vom 6. Januar 1872 (für Emil Freiherrn von Lichtenberg). - Wappen (Stammwappen): In Blau nebeneinander 2 schwarze Gemshörner. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-blauen Decken ein kleines goldenes Tatzenkreuz zwischen 2 schwarzen Gemshörnern.« (S. 281, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
488 Liebenroth
»Liebenrode (Liebenroth). Evangelisch. - Uradel der Grafschaft Honstein mit dem Stammhause Liebenrode bei Nordhausen, der mit Eckehardus de Liebenrode 1178 urkundlich (s. Walkenrieder Urk.-Buch I, S. 22) zuerst erscheint und 1214 urkundlich (Orig. im Landeshauptarchiv Wolfenbüttel, vergl. Walkenrieder Urk.-Buch I, S. 70), als „schöffenbarfrei“ bezeichnet wird.  Das Geschlecht ist eines Stammes mit den von Tettenborn. - Wappen: In Gold eine schrägliegende schwarze Wolfsangel. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein offener schwarzer (auch schwarz-goldener) Flug.« (S. 243, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
489 Liechtenstein
»Liechtenstein. Katholisch. - Stammvater: Huc de Lichtenstein 1133-1156, nach der Burg Liechtenstein bei Mödling, Niederösterreich, benannt. Heinrich von Liechtenstein ist seit 1249 Herr auf Nikolsburg (in Mähren, 1560 verk.); Erwerbung von Feldsberg vor 1395; Großes Palatinat (primog.) Prag 30. März 1607; Reichsfürst (primog.) von Liechtenstein Wien 20. Dezember 1608; Herzog zu Troppau Linz 28. Dezember 1613; Bestätigung und Ausdehnung des Reichsfürstenstandes auf eine jüngere Linie Wien 23. Juni 1620; Fürst und Herzog zu Jägerndorf Prag 13. Mai 1623; Bestätigung des Fürstenstandes für die beiden jüngeren (Maximiliansche und Gundackarsche) Linien und deren gesamte Nachkommenschaft Wien 12. September 1623; Großes Palatinat (primog.) für die jüngere (Gundackarsche) Linie Wien 14. November 1633; Erhebung der Herrschaften Kromau, Ostrau usw. in Mähren zum Fürstentum Liechtenstein Wien 20. Dezember 1633; Erwerbung der reichsunmittelbaren Herrschaften Schellenberg (an Vorarlberg angrenzend) 18. Januar 1699 und Vaduz (ebenda) 22. Februar 1712; Erhebung derselben zum reichsunmittelbaren Fürstentum Liechtenstein Wien 23. Januar 1719; Fürst Emanuel, * 7. Februar 1700, + 15. Januar 1771, stiftete für seinen zweiten Sohn, dessen Linie 15. Dezember 1908 erlosch, das Majorat Kromau in Mähren 20. März 1751. Die folgenden Linien stammen von 3 Söhnen des Fürsten Johann, * 26. Juni 1760, + 20. April 1836, eines Enkels des genannten Fürsten Emmanuel. - Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz bzw. Prinzessin von und zu Liechtenstein (Durchlaucht). - Wappen: Geviert mit unten eingepfropfter Spitze und belegt mit von Gold und Rot geteiltem Herzschild (Stammwappen); 1 in Gold ein mit kreuzbesetztem silbernen Kleeblattmond belegter gekrönter schwarzer Adler (Schlesien), 2 von Gold und Schwarz 8mal gestreift, mit grünem Rautenkranz belegt (Kuenring), 3 von Rot und Silber gespalten (Troppau), 4 in Gold ein gekrönter gold-bewehrter schwarzer Jungfernadler mit silbernem Kopf (Ostfriesland bzw. Rietberg). In der blauen Spitze ein goldenes Jagdhorn an gleichfarbiger Schnur (Jägerndorf). Fürstenhut und -mantel.« (S. 47, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
490 Lieven
»Lieven. Lutherisch. - Baltischer Uradel, der wahrscheinlich eines Stammes mit den jetzigen Freiherren von Ungern-Sternberg ist und mit Gerdt Lieve (Gerardus Livo), Lehnsmann des Bischofs Albert von Riga 25. April 1269 urkundlich (vergl. VI, Nr. 2747, Livl. Güter-Urkunden, Nr. 31) zuerst erscheint. - Kurländisches Indigenat 2. August 1631; russische Bestätigung des Barontitels laut Ukase des dirigirenden Senats vom 10. Juni 1853, 20. Februar 1862 und 8. Mai 1863. - Wappen: In Rot 3 (2, 1) goldene Lilien, begleitet von 7 goldenen Sternen (auf jeder Seite 3 und unten 1). Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein golden-roter offener Adlerflug, dazwischen eine goldene Lilie.« (S. 509, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
491 Lindenau
»Lindenau. Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Leipzig, der mit Didericus de Lindenowe 1182 urkundlich (Orig. im Geheimen Staatsarchiv Weimar; vergl. Kehr, Urk.-Buch, Merseburg Nr. 126) zuerst erscheint und mit denen von Leutsch eines Stammes ist (Urk. von 1379 im sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden). Die Stammreihe beginnt mit Albrecht, + 1468, Herrn auf Lindenau und Machern, Polenz, Ammelshain, Zeititz, Nieder-Glaucha, Weißig und Gerichshain. - Wappen: In von Silber über Grün geteiltem Schild eine entwurzelte Linde verwechselter Farbe, deren Stamm von 2 roten Rosen beseitet wird; mit der 3. Rose sind vorn die silbernen Wurzeln der Linde belegt. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 2 goldene Köcher, die mit je 6 abwechselnd silbernen und roten Hahnenfedern besteckt sind.« (S. 514, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
492 Linsingen
»Linsingen. Evangelisch. - Hessischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Ziegenhain in Hessen, der mit Ludovicus de Linsingen, miles, 1232 urkundlich (vergl. Dr. Huyskens, Quellenstudium zur Gesch. der Heiligen Elisabeth, Marburg 1908, S. 162) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen a) Ursprünglich: Ein mit blauem Veh belegter, roter Schild; b) später: In Rot 3 blaue Balken, belegt mit 7 (3, 3, 1) Eisenhüten, aus denen im 16. Jahrhundert (im Anklang an den Namen) silberne Linsen wurden. Auf dem gekrönten Helme mit rot-blauen Decken eine Linsenstaude zwischen offenem, wie der Schild bezeichnetem Fluge.« (S. 337, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
493 Linstow
»Linstow. Lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Krakow, der mit Henricus de Linstowe 4. September 1301 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch V, S. 24) zuerst erscheint und die ununterbrochene Stammreihe mit Heine, 1352, 1396 Herrn auf Linstow usw., beziehungsweise Hinrich, 1316, Herrn auf Lüttkendorf, beginnt. - Wappen: Von Schwarz über Silber geteilt. Auf dem Helme mit schwarz-silbernem Wulste und gleichen Decken 2 vorwärts-wachsende Jungfrauen, die eine weiß, die andere schwarz, in den äußeren ausgestreckten Händen je einen grünen Kranz und einen solchen mitten gemeinsam haltend.« (S. 343, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
494 Lippe
»Haus Lippe. Stammvater: Bernhard Edelherr von der Lippe (Burg b. Lippstadt, jetzt Lipperode) 1123; Erwerbung von Detmold um 1150; Erwerbung von Schwalenberg um 1322, Biesterfeld (bei Schwalenberg) und Weißenfeld (ebenda) 1322; Einführung der Erstgeburtserbfolge 1368; Erwerbung von Sternberg 1405; Annahme des Grafentitels 1528; Bestätigung als Reichsgraf 1529; Besitzteilung unter den Söhnen des Grafen Simon VI., * 6. April 1555, + 17. Dezember 1613, von denen zwei die folgenden Stämme A und B stifteten, 1616. - Wappen (Stammwappen): In Silber eine gold-besamte rote Rose. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die Rose zwischen offenem silbernen Adlerfluge.« (S. 50, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
495 Lippe (2 Kragen)
»Lippe. Katholisch. - Westfälischer Uradel (vermutlich eines Stammes mit den Stadtgrafen von Paderborn und den Edlen von Hamelspringe und Grove), der mit Henricus de Lippia 1180 urkundlich (Erhard, Reg. Hist. Westf. II, Nr. CCCCVIII, S. 151) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber 2 schwarze Turnierkragen. Auf dem schwarz-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken die Turnierkragen zwischen offenem silbernen Fluge.« (S. 348, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
496 List
»List. Niederlausitzischer Uradel, der mit Werner von List, als Besitzer des Vorwerks von Schollene (bei Luckau), am Ostertag 1299 urkundlich (s. v. Ludewig, Reliquiae manuscriptorum I, 209/14) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Christoph, 1492 Herrn auf Kahsel, beginnt. - Wappen: Im 5mal von Silber und Blau gespaltenen Schilde ein roter Balken. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 339, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
497 Lobkowicz
»Lobkowitz. Katholisch. - Böhmischer Uradel, aus dem Nikolaus von Ujezd, Herr auf Milcoves, sich nach der von seinem Vater Mares von Ujezd 1408 erworbenen Burg Lobkovic „Nicolaus de Ujezd alias de Lobkowicz“ (Lobkowiczsches Archiv in Raudnitz a. E.). - Reichsfreiherr und Wappenvermehrung mit dem der Plichta von Zerotin Brünn 1459 am Freitage vor St. Oswalditag (3. Aug.) (für die Brüder Nikolaus und Johann von Lobkowitz); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 3. März 1840. - Wappen (1459): Geviert; 1 und 4 unter rotem Schildeshaupte silbern ohne Bild (Stammwappen); 2 und 3 in Silber ein schräglinks liegender gold-bewehrter schwarzer Adler, die Brust mit goldener Leiste belegt (Plichta von Zerotin). Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein roter Federköcher, aus dessen Höhlung eine silberne Straußenfeder herausragt (Stammwappenhelm).« (S. 348, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
498 Lochow
»Lochow. Evangelisch. - Havelländischer Uradel mit gleichnamigem, 1375 schon als wüst genanntem Stammhause bei Rathenow, der mit Christianus de Lochowe 30. Dezember 1241 beziehungsweise 3. Januar 1242 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt um 1400. - W. a. (1351): 3 (2, 1) rechts-gekehrte Köpfe in Spitzhelm mit hochgeschlagenem Visier; b. (seit 1600) in Blau 3 (2, 1) vorwärts-gekehrte bärtige Köpfe in silbernen Sturmhauben. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein Mannesrumpf in silber-blauem Kleide mit silbernem Kragen, die Sturmhaube beiderseits mit 3 schwarzen Hahnenfedern besteckt.« (S. 244, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
499 Lockstedt
»Lockstedt (Lockstaedt). Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Laacke, Prignitz, der mit Godefridus de Logstede 1290 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenburg. A, 17, S. 440) zuerst erscheint und mit Hermann, 1253, Herrn auf Woldenburg, Ritter, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Rot ein aus schräglinkem blau-silbernen Schach wachsendes gold-bewehrtes silbernes Einhorn. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken das Einhorn wachsend.« (S. 340, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
500 Loe
»Loë. Katholisch. - Westfälischer Uradel des Vestes Recklinghausen, der von den 1256 urkundlich (vergl. Familienchronik der Grafen von Loë, von Ernst Thode, C. A. Starke, Görlitz) zuerst auftretenden Crampe von Sykenbecke abstammt, um 1300 nach seinem Besitz „domus Alberti dicti in dem Loe“ letzteren Namen annimmt und unter diesem als Ministerialen und Lehnsleute des Abtes von Werden 1315 auftritt; später seit Anfang des 15. Jahrhunderts im Clevischen seßhaft. - Reichsfreiherr Wien 20. Oktober 1629; kurbrandenburgische Bestätigung Cleve 15. Oktober 1661 (beides für Degenhardt Bertram von Loë, Herrn auf Wissen, kurbrandenb. Kämmerer). - Wappen: In Silber ein hufeisenförmiges und unten mit je 6 Widerhaken versehenes schwarzes Faßeisen (Crampe). Auf dem Helme mit schwarz-silbernem Wulst und gleichen Decken 3 Paar Straußenfedern, je eine schwarze und eine silberne, auf jedem Paar das Faßeisen.« (S. 348, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 

    «Zurück «1 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 14 ... 19» Vorwärts»