Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
Sie sind momentan nicht angemeldet (anonymer Benutzer) Anmelden
 

 Alben


StartseiteStartseite    SucheSuche    DruckenDrucken    Anmelden - Benutzer: anonymAnmelden    Lesezeichen hinzufügenLesezeichen hinzufügen

Treffer 451 bis 500 von 780

    «Zurück «1 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 14 ... 16» Vorwärts»

   Vorschaubild   Beschreibung   Elemente   Verknüpft mit 
451 Lehsten
»Lehsten. Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Bernardus de Leesten, Kanonikus in Ratzeburg, 8. März 1255 urkundlich (Meckl. Urk.-Buch, Band IV, B, S. 258) zuerst erscheint und mit Bernhard, Herrn auf Lesten usw., des Obigen Vater, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein aufgerichteter schwarzer Leisten zwischen 2 schwarzen Adlerflügeln. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken der geflügelte Leisten.« (S. 333, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
452 Lehwaldt
»Lehwaldt. Evangelisch und katholisch. - Oberlausitzischer Uradel mit dem Stammhause Lawalde in der heutigen Kreishauptmannschaft Bautzen, der mit Friedrich (Frisco) von Lewenwalde 1290 urkundlich (vergl. Knothe, Gesch. des Ob.-Lausitzer Adels, S. 355) zuerst erscheint, mit Friedrich von Lawalde die Stammreihe beginnt und nur noch in dem mit Ferdinand von Lawalde im 15. Jahrhundert nach Preußen ausgewanderten Stamme blüht. - Wappen: In Gold ein aus dem linken Schildesrande wachsender rot-bekleideter, in der Biegung mit einer silbernen Binde umwundener Rechtarm, der in der bloßen Hand einen goldenen Fingerring mit rotem Steine emporhält. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken eine wachsende gold-gekrönte rot-bekleidete Jungfrau, deren Krone mit 3 silbernen Fasanenfedern besteckt ist und deren rechter Arm Binde und Ring wie im Schilde trägt, während der linke eingestemmt ist.« (S. 320, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
453 Leipziger
»Leipzig. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der sich nach der heutigen Stadt Leipzig nennt und mit Burtzlaus et Albertus de Lybz, nobiles, 1185 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint. Das Geschlecht teilte sich in zwei Linien, deren vermutlicher gemeinsamer Stammvater Kaspar von Lipczik, 1421 belehnt, 1424 tot, ist. Die Namensform wechselte zwischen Lipzke, Lipzik, Leiptzk, Leibzcigk, Leiptzigk und Leipziger. - Preußische Genehmigung, den alten Geschlechtsnamen „von Leipzig“ wieder anzunehmen, Gjenner Föhrde 5. Juli 1905; sächsische Genehmigung Dresden 23. Dezember 1905, desgleichen für den Wildenauer Stamm 26. Februar 1906. - Wappen: In Gold ein springender, an Stelle der Lunte mit 4 bis 6 abwechselnd silbernen und schwarzen Hahnenfedern besteckter roter Fuchs. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken der Fuchs wachsend.« (S. 239, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
454 Leithen
»Leithen. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch und katholisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark, der mit Theodoricus de Leithene 1269 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Münster, Stift Beckum, Nr. 3) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Henrich von der Leithe, 1413-40, beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Gold 2 rote Pferdeprammen, unten in Grün 3 (2, 1) silberne Rosen. Auf dem gekrönten Helme mit grün-goldenen Decken ein goldener Pflug.« (S. 335, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
455 Lengefeld
»Lengefeld. Im Mannesstamme erloschen. Evangelisch. - Thüringischer (schwarzburgischer) Uradel, der mit Erkenbert von Lengefeld 1137 urkundlich (vergl. Dobenecker I, Nr. 1343) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Heinricus 1286 beginnt. - Wappen: Geteilt; oben in Gold ein beschnürtes schwarzes Jagdhorn, unten von Schwarz und Silber gespalten. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken das Jagdhorn, besteckt mit 3 schwarzen Straußenfedern.« (S. 336, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
456 Lenthe
»Lenthe. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Hannover, der mit Olricus de Lenten 1226 urkundlich (vergl. Boehmer, Observat. juris feudalis, S. 163) zuerst erscheint, mit dem auch die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein schrägrechter blauer Ast mit oben 3, unten 2 Zweigen. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken 2 ebensolche Äste.« (S. 322, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
457 Lepel
»Lepel (Lepell). Pommerscher Uradel, der mit Gerhard Lepel, Ritter, Truchsessen des Fürsten Johann von Mecklenburg, 1236 urkundlich (s. Mecklenburg. Urk.-Buch, Band I, Nr. 453) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein roter Schrägrechtsbalken. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ursprünglich der Schild vor einem Pfauenwedel, seit dem 16. Jahrhundert eine wachsende gekrönte rot-bekleidete Jungfrau, deren Krone mit 9 fächerförmig gestellten silbernen Löffeln besteckt ist.« (S. 323, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
458 Lettow
»Lettow-Vorbeck. Evangelisch. - Pommerscher Uradel, der mit Witzke von Vorbeck, Herrn auf Anteil Tempelburg, 1330 urkundlich (s. Kratz, Die Städte Pommerns, Berlin 1865 S. 506) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Erdmann von Vorbeck 1350, 1365, in Pommern angesessen, beginnt. Der Name Lettow, der 1364 und 1409 zuerst erwähnt wird, ward allmählich Hauptname, seit Mitte des 19. Jahrhunderts tritt der vereinigte Name auf. - Preußische Genehmigung zur Führung des Namens „von Lettow-Vorbeck“ Berlin 30. März 1891 (für das Gesamtgeschlecht). - Wappen: In Silber ein roter Balken, durch den pfahlweise ein oben und am linken Arme gestümmelter schwarzer Anker gesteckt ist. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 schwarze Reiherfedern.« (S. 331, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
459 Leutsch
»Leutsch. Meißnischer Uradel (wohl eines Stammes mit denen von Lindenau) mit gleichnamigem, schon 1285 als Stammsitz des Geschlechtes genannten Stammhause bei Leipzig, der im Lehensbuche Markgraf Friedrichs des Ernsthaften 1348/49 urkundlich (Kap. 24, S. 3, s. Sächs. Hauptstaatsarchiv in Dresden) erwähnt wird. Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans, + 1541, Herrn auf Segrahna und Klitschen. Der Name wechselt zwischen Luszh, Lus, Lutzsch, Leitzsch, Lewtzsch, Leuitzsch, Leuitsch und Leutsch. - Wappen: In von Silber über Grün geteiltem Schilde ein unten von 2 silbernen Rosen beseiteter, natürlicher, grüner Lindenbaum. Auf dem gekrönten Helme mit grün-silbernen Decken ein Pfauenschweif.« (S. 337, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
460 Levetzow
»Levetzow. - Lutherisch, reformiert und katholisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (jetzt Ruine) bei Wismar, der mit Henricus Leuzowe, Ritter, 1219 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch, Nr. 256) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Arnold, Ritter, 1300 beginnt; Erbmarschall des Landes Werle 1. Mai 1372. - Wappen: In Silber ein roter Drillgatter aus 7 (auch 5) spitzen Pfählen und 2 Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken vor einem doppelten Pfauenwedel die halbe, hier querliegende Schildfigur.« (S. 499, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
461 Lichtenberg
»Lichtenberg (in Thüringen). Lutherisch. - Thüringischer Uradel, der mit Wernherus de Lichtenberc, nobilis, 1218 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) auftritt und dessen Stammreihe mit Maximius von Lichtenberg 1398 beginnt. - Sachsen-coburg und gothaische Bestätigung der Führung des Freiherrentitels laut Reskript des Staatsministeriums vom 6. Januar 1872 (für Emil Freiherrn von Lichtenberg). - Wappen (Stammwappen): In Blau nebeneinander 2 schwarze Gemshörner. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-blauen Decken ein kleines goldenes Tatzenkreuz zwischen 2 schwarzen Gemshörnern.« (S. 281, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
462 Liebenroth
»Liebenrode (Liebenroth). Evangelisch. - Uradel der Grafschaft Honstein mit dem Stammhause Liebenrode bei Nordhausen, der mit Eckehardus de Liebenrode 1178 urkundlich (s. Walkenrieder Urk.-Buch I, S. 22) zuerst erscheint und 1214 urkundlich (Orig. im Landeshauptarchiv Wolfenbüttel, vergl. Walkenrieder Urk.-Buch I, S. 70), als „schöffenbarfrei“ bezeichnet wird.  Das Geschlecht ist eines Stammes mit den von Tettenborn. - Wappen: In Gold eine schrägliegende schwarze Wolfsangel. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein offener schwarzer (auch schwarz-goldener) Flug.« (S. 243, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
463 Liechtenstein
»Liechtenstein. Katholisch. - Stammvater: Huc de Lichtenstein 1133-1156, nach der Burg Liechtenstein bei Mödling, Niederösterreich, benannt. Heinrich von Liechtenstein ist seit 1249 Herr auf Nikolsburg (in Mähren, 1560 verk.); Erwerbung von Feldsberg vor 1395; Großes Palatinat (primog.) Prag 30. März 1607; Reichsfürst (primog.) von Liechtenstein Wien 20. Dezember 1608; Herzog zu Troppau Linz 28. Dezember 1613; Bestätigung und Ausdehnung des Reichsfürstenstandes auf eine jüngere Linie Wien 23. Juni 1620; Fürst und Herzog zu Jägerndorf Prag 13. Mai 1623; Bestätigung des Fürstenstandes für die beiden jüngeren (Maximiliansche und Gundackarsche) Linien und deren gesamte Nachkommenschaft Wien 12. September 1623; Großes Palatinat (primog.) für die jüngere (Gundackarsche) Linie Wien 14. November 1633; Erhebung der Herrschaften Kromau, Ostrau usw. in Mähren zum Fürstentum Liechtenstein Wien 20. Dezember 1633; Erwerbung der reichsunmittelbaren Herrschaften Schellenberg (an Vorarlberg angrenzend) 18. Januar 1699 und Vaduz (ebenda) 22. Februar 1712; Erhebung derselben zum reichsunmittelbaren Fürstentum Liechtenstein Wien 23. Januar 1719; Fürst Emanuel, * 7. Februar 1700, + 15. Januar 1771, stiftete für seinen zweiten Sohn, dessen Linie 15. Dezember 1908 erlosch, das Majorat Kromau in Mähren 20. März 1751. Die folgenden Linien stammen von 3 Söhnen des Fürsten Johann, * 26. Juni 1760, + 20. April 1836, eines Enkels des genannten Fürsten Emmanuel. - Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz bzw. Prinzessin von und zu Liechtenstein (Durchlaucht). - Wappen: Geviert mit unten eingepfropfter Spitze und belegt mit von Gold und Rot geteiltem Herzschild (Stammwappen); 1 in Gold ein mit kreuzbesetztem silbernen Kleeblattmond belegter gekrönter schwarzer Adler (Schlesien), 2 von Gold und Schwarz 8mal gestreift, mit grünem Rautenkranz belegt (Kuenring), 3 von Rot und Silber gespalten (Troppau), 4 in Gold ein gekrönter gold-bewehrter schwarzer Jungfernadler mit silbernem Kopf (Ostfriesland bzw. Rietberg). In der blauen Spitze ein goldenes Jagdhorn an gleichfarbiger Schnur (Jägerndorf). Fürstenhut und -mantel.« (S. 47, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
464 Lieven
»Lieven. Lutherisch. - Baltischer Uradel, der wahrscheinlich eines Stammes mit den jetzigen Freiherren von Ungern-Sternberg ist und mit Gerdt Lieve (Gerardus Livo), Lehnsmann des Bischofs Albert von Riga 25. April 1269 urkundlich (vergl. VI, Nr. 2747, Livl. Güter-Urkunden, Nr. 31) zuerst erscheint. - Kurländisches Indigenat 2. August 1631; russische Bestätigung des Barontitels laut Ukase des dirigirenden Senats vom 10. Juni 1853, 20. Februar 1862 und 8. Mai 1863. - Wappen: In Rot 3 (2, 1) goldene Lilien, begleitet von 7 goldenen Sternen (auf jeder Seite 3 und unten 1). Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein golden-roter offener Adlerflug, dazwischen eine goldene Lilie.« (S. 509, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
465 Lindenau
»Lindenau. Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Leipzig, der mit Didericus de Lindenowe 1182 urkundlich (Orig. im Geheimen Staatsarchiv Weimar; vergl. Kehr, Urk.-Buch, Merseburg Nr. 126) zuerst erscheint und mit denen von Leutsch eines Stammes ist (Urk. von 1379 im sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden). Die Stammreihe beginnt mit Albrecht, + 1468, Herrn auf Lindenau und Machern, Polenz, Ammelshain, Zeititz, Nieder-Glaucha, Weißig und Gerichshain. - Wappen: In von Silber über Grün geteiltem Schild eine entwurzelte Linde verwechselter Farbe, deren Stamm von 2 roten Rosen beseitet wird; mit der 3. Rose sind vorn die silbernen Wurzeln der Linde belegt. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 2 goldene Köcher, die mit je 6 abwechselnd silbernen und roten Hahnenfedern besteckt sind.« (S. 514, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
466 Linsingen
»Linsingen. Evangelisch. - Hessischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Ziegenhain in Hessen, der mit Ludovicus de Linsingen, miles, 1232 urkundlich (vergl. Dr. Huyskens, Quellenstudium zur Gesch. der Heiligen Elisabeth, Marburg 1908, S. 162) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen a) Ursprünglich: Ein mit blauem Veh belegter, roter Schild; b) später: In Rot 3 blaue Balken, belegt mit 7 (3, 3, 1) Eisenhüten, aus denen im 16. Jahrhundert (im Anklang an den Namen) silberne Linsen wurden. Auf dem gekrönten Helme mit rot-blauen Decken eine Linsenstaude zwischen offenem, wie der Schild bezeichnetem Fluge.« (S. 337, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
467 Linstow
»Linstow. Lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Krakow, der mit Henricus de Linstowe 4. September 1301 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch V, S. 24) zuerst erscheint und die ununterbrochene Stammreihe mit Heine, 1352, 1396 Herrn auf Linstow usw., beziehungsweise Hinrich, 1316, Herrn auf Lüttkendorf, beginnt. - Wappen: Von Schwarz über Silber geteilt. Auf dem Helme mit schwarz-silbernem Wulste und gleichen Decken 2 vorwärts-wachsende Jungfrauen, die eine weiß, die andere schwarz, in den äußeren ausgestreckten Händen je einen grünen Kranz und einen solchen mitten gemeinsam haltend.« (S. 343, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
468 Lippe
»Haus Lippe. Stammvater: Bernhard Edelherr von der Lippe (Burg b. Lippstadt, jetzt Lipperode) 1123; Erwerbung von Detmold um 1150; Erwerbung von Schwalenberg um 1322, Biesterfeld (bei Schwalenberg) und Weißenfeld (ebenda) 1322; Einführung der Erstgeburtserbfolge 1368; Erwerbung von Sternberg 1405; Annahme des Grafentitels 1528; Bestätigung als Reichsgraf 1529; Besitzteilung unter den Söhnen des Grafen Simon VI., * 6. April 1555, + 17. Dezember 1613, von denen zwei die folgenden Stämme A und B stifteten, 1616. - Wappen (Stammwappen): In Silber eine gold-besamte rote Rose. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die Rose zwischen offenem silbernen Adlerfluge.« (S. 50, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
469 Lippe (2 Kragen)
»Lippe. Katholisch. - Westfälischer Uradel (vermutlich eines Stammes mit den Stadtgrafen von Paderborn und den Edlen von Hamelspringe und Grove), der mit Henricus de Lippia 1180 urkundlich (Erhard, Reg. Hist. Westf. II, Nr. CCCCVIII, S. 151) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber 2 schwarze Turnierkragen. Auf dem schwarz-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken die Turnierkragen zwischen offenem silbernen Fluge.« (S. 348, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
470 List
»List. Niederlausitzischer Uradel, der mit Werner von List, als Besitzer des Vorwerks von Schollene (bei Luckau), am Ostertag 1299 urkundlich (s. v. Ludewig, Reliquiae manuscriptorum I, 209/14) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Christoph, 1492 Herrn auf Kahsel, beginnt. - Wappen: Im 5mal von Silber und Blau gespaltenen Schilde ein roter Balken. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 339, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
471 Lobkowicz
»Lobkowitz. Katholisch. - Böhmischer Uradel, aus dem Nikolaus von Ujezd, Herr auf Milcoves, sich nach der von seinem Vater Mares von Ujezd 1408 erworbenen Burg Lobkovic „Nicolaus de Ujezd alias de Lobkowicz“ (Lobkowiczsches Archiv in Raudnitz a. E.). - Reichsfreiherr und Wappenvermehrung mit dem der Plichta von Zerotin Brünn 1459 am Freitage vor St. Oswalditag (3. Aug.) (für die Brüder Nikolaus und Johann von Lobkowitz); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 3. März 1840. - Wappen (1459): Geviert; 1 und 4 unter rotem Schildeshaupte silbern ohne Bild (Stammwappen); 2 und 3 in Silber ein schräglinks liegender gold-bewehrter schwarzer Adler, die Brust mit goldener Leiste belegt (Plichta von Zerotin). Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein roter Federköcher, aus dessen Höhlung eine silberne Straußenfeder herausragt (Stammwappenhelm).« (S. 348, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
472 Lochow
»Lochow. Evangelisch. - Havelländischer Uradel mit gleichnamigem, 1375 schon als wüst genanntem Stammhause bei Rathenow, der mit Christianus de Lochowe 30. Dezember 1241 beziehungsweise 3. Januar 1242 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt um 1400. - W. a. (1351): 3 (2, 1) rechts-gekehrte Köpfe in Spitzhelm mit hochgeschlagenem Visier; b. (seit 1600) in Blau 3 (2, 1) vorwärts-gekehrte bärtige Köpfe in silbernen Sturmhauben. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein Mannesrumpf in silber-blauem Kleide mit silbernem Kragen, die Sturmhaube beiderseits mit 3 schwarzen Hahnenfedern besteckt.« (S. 244, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
473 Lockstedt
»Lockstedt (Lockstaedt). Evangelisch. - Mittelmärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Laacke, Prignitz, der mit Godefridus de Logstede 1290 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenburg. A, 17, S. 440) zuerst erscheint und mit Hermann, 1253, Herrn auf Woldenburg, Ritter, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Rot ein aus schräglinkem blau-silbernen Schach wachsendes gold-bewehrtes silbernes Einhorn. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken das Einhorn wachsend.« (S. 340, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
474 Loe
»Loë. Katholisch. - Westfälischer Uradel des Vestes Recklinghausen, der von den 1256 urkundlich (vergl. Familienchronik der Grafen von Loë, von Ernst Thode, C. A. Starke, Görlitz) zuerst auftretenden Crampe von Sykenbecke abstammt, um 1300 nach seinem Besitz „domus Alberti dicti in dem Loe“ letzteren Namen annimmt und unter diesem als Ministerialen und Lehnsleute des Abtes von Werden 1315 auftritt; später seit Anfang des 15. Jahrhunderts im Clevischen seßhaft. - Reichsfreiherr Wien 20. Oktober 1629; kurbrandenburgische Bestätigung Cleve 15. Oktober 1661 (beides für Degenhardt Bertram von Loë, Herrn auf Wissen, kurbrandenb. Kämmerer). - Wappen: In Silber ein hufeisenförmiges und unten mit je 6 Widerhaken versehenes schwarzes Faßeisen (Crampe). Auf dem Helme mit schwarz-silbernem Wulst und gleichen Decken 3 Paar Straußenfedern, je eine schwarze und eine silberne, auf jedem Paar das Faßeisen.« (S. 348, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
475 Loebell
»Loebell. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Fritzko von Lobel 16. Juli 1290 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Glogau, abgedr. bei Tzoppe und Stenzel 406) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Ludwig von Loebel genannt Leubel, Herrn auf Doberau und Soritz in Schlesien, beginnt; kurländisches Indigenat 17. Februar 1645 (für Johann Loebel, Pastor zu Graesen); polnisches Indigenat Krakau 23. März 1676 (für Johann Sigismund, Sohn des Vorigen). - Wappen: Gespalten; rechts von Silber über Schwarz schrägrechts geteilt, links Rot ohne Bild. Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen und links schwarz-silbernen Decken 5 (schwarz, rot, silbern, rot, schwarze) Straußenfedern.« (S. 353, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
476 Loeben
»Loeben. Evangelisch. - Vermutlich dem meißnischen Uradel zugehörig, wird als Herkunftsort des Dorf Loeben an der schwarzen Elster neuerdings angenommen; mit Ritter Frixscho de Loben, Zeugen Herzogs Heinrich von Schlesien, tritt das Geschlecht 1. Juli 1280 urkundlich (Orig. älteste Urk. des Stadtarchivs Liegnitz) auf. Das bisher älteste Siegel findet sich an einer Urkunde Ritter Konrads, weiland Ritter Friczscho von Lobil’s Sohn von 1312 (Staatsarchiv Breslau, Reg. 125 Cisterz. Kloster Trebnitz Nr. 152). Das Geschlecht teilte sich früh in zwei Stämme, deren einer in Schlesien erloschen ist. Der Oberlausitzer Stamm ist in das Sächsische Adelsbuch unter Nr. 368 als „Deutscher Uradel“ eingetragen. - Wappen: Geteilt; oben in Blau eine wachsende Mohrin mit eingestemmten Armen, rot-silberner Stirnbinde, deren Enden links abflattern, und goldenen Hals- und Armbändern, unten von Silber und Rot geschacht. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken die Mohrin.« (S. 284, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 40. Jg. 1941) 
 
477 Loeffelholz von Colberg
»Loeffelholz von Colberg. Ursprünglich Bamberger, später Nürnberger Stadtgeschlecht, das mit Fritz Loeffelholz, * 1229, + 1338, zuerst erscheint; nach dem Ratserlaß von 1521 zu den 3ten Geschlechtern des Nürnberger Patriziats gehörig. - Rittermäßige Reichsadelsbestätigung nebst Wappenvermehrung mit dem der + Judmann von Affeking Wien 2. August 1515 (vom Kaiser Maximilian I., für Thomas Löffelholz, Herrn auf Colberg [seit 1507], Herzogl. bayer. Rat, Feldhauptmann und Pfleger) [böhm. Inkolat im Ritterstande Wien 7. Aug. 1693; Reichsfreiherr und abermalige Wappenvermehrung Wien 26. Aug. 1708 und Wien 29. Juli 1715 - erloschen]; immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse auf Grund glaubwürdiger Urkunden 7. Juli 1813. - Wappen (1708): Geviert mit einer zwischen 3 und 4 eingeschobenen blauen Spitze belegt, darin 3 (2, 1) voneinander abgewendete, gesichtete goldene Halbmonde; 1 und 4 in Rot ein silbernes Lamm (Stammwappen), 2 und 3 in Silber ein mit 3 Spitzhüten belegter blauer Schrägrechts-Balken (Judmann). 3 Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken; auf dem rechten gekrönten ein geschlossener, mit dem hier linksschreitenden silbernen Lamm belegter und mit gestürzten silbernen Lindenblättern bestreuter roter Flug, auf dem mittleren ein hermelin-gestülpter, gekrönter und mit 5 (blau, silbern, blau, silbern, blauen) Straußenfedern besteckter blauer Spitzhut, auf dem linken gekrönten ein geschlossener, mit den 3 Monden belegter blauer Flug.« (S. 412, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 79. Jg. 1929) 
 
478 Loewenstein
»Loewenstein. Evangelisch. - Hessischer Uradel, der als Besitzer der Burg Loewenstein 1252 urkundlich (vergl. G. Landau, Beschr. des Hessengaues, S. 184) zuerst erscheint. - Preußische Genehmigung zur Führung des Namens „von Loewenstein zu Loewenstein“ Berlin 6. Mai 1874. - Wappen: In von Silber über Rot geteiltem Schilde ein gold-gekrönter Löwe verwechselter Farbe. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 rote und 3 silberne Straußenfedern.« (S. 355, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
479 Lossow
»Lossow (Lossau). Evangelisch und katholisch. - Märkischer Uradel, der mit Henricus de Lozstowe 1208 urkundlich (v. Mülverstedt, Urk. u. Annal. zur Gesch. des Erzstiftes und Herzogtums Magdeburg II. T., S. 133) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Petzko (Petrus), 1300-1323 miles et consiliarius des Markgrafen von Brandenburg, 1316 Herrn auf Gramzow, beginnt. - Wappen: Von Silber und Rot schräglinks geteilt, darin ein aufgerichteter natürlicher Luchs. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken der Luchs wachsend zwischen 2 von Silber und Rot übereck-geteilten Büffelhörnern (von einem Teil des Geschlechts wird der Luchs wachsend vor 6 abwechselnd roten und silbernen Federn geführt).« (S. 349, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
480 Löwenstein-Wertheim
»Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, * 1. August 1425, + 12. Dezember 1476; x 1471 mit Klara Tott aus Augsburg, hatte einen Sohn Ludwig, * 29. September 1463, + 28. März 1524. Dieser erhielt die Grafschaft Löwenstein (in Württemberg) 28. Dezember 1476. - Reichsgraf 27. Februar 1494 (für obengenannten Ludwig); Ererbung der Grafschaften Wertheim (im bad. Kr. Mosbach), Rochefort (in der belg. Provinz Namur) usw. infolge der 1567 geschlossenen Ehe des Grafen Ludwig, * im Februar 1530, + 13. Februar 1611, mit Anna, des Grafen zu Stolberg-Königstein-Wertheim Erbtochter, sowie Annahme des Namens Löwenstein-Wertheim um 1600; Teilung des Besitzes zwischen des letztgenannten Paares zwei Söhnen, von denen die folgenden Linien stammen, durch Familienrezeß vom 10. Oktober 1611. - Wappen (Stammwappen): Geviert; 1 und 4 von Blau und Silber schrägrechts geweckt (Wittelsbach), 2 und 3 in Rot ein gekrönter silberner Löwe (Scharffeneck). Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken ein gekrönter silberner Löwenrumpf zwischen 2 von Blau und Silber geweckten Flügeln.« (S. 228, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
481 Lowtzow
»Lowtzow (Lowzow). Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit dem Stammhause Levitzow im Wendischen Kreise, der mit Ritter Johannes von Levetzow 1304 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch, Nr. 2930) zuerst erscheint, mit dem auch die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber ein halber springender roter Hirsch. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender roter Hirsch.« (S. 247, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
482 Lucke
»Luck (Lucke). Evangelisch. - Niederschlesischer Uradel, der mit Apeczko de Lucko, Hauptmann von Alt-Sorau, 1280-1300 urkundlich (vergl. Magnus, Annal. Lusit. I, Manuskript in der Bibliothek Warmbrunn) zuerst erscheint. Das Geschlecht blüht in drei Stämmen, deren Zusammenhang nicht näher feststeht. - Wappen: In Rot rechts ein silbernes Büffelhorn und links eine silberne Hirschstange. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine silbern-gestulpte rote Tatarenmütze mit goldenem Knopfe, besteckt mit 6 schwarzen Hahnenfedern.« (S. 250, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
483 Lücken
»Lücken. Evangelisch-lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel, der vermutlich schon mit Hince Lucken 1286 urkundlich (s. Lübecker Urk.-Buch I, Nr. 497) erwähnt wird und mit Hennekino Lucken 17. Oktober 1351 urkundlich (Meckl. Urk.-Buch, Band XIII, Nr. 7525) auftritt. Mit Clawes Lucke, Herrn auf Massow, Mecklenburg, urkundlich 11. November 1473, beginnt die Stammreihe. - Wappen: Von Silber und Rot gespalten durch einen grünen Stiel, aus dem rechts 3 rote Rosen, links 3 silberne natürliche Lilien an ihren Stielen wachsen. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken 3 (rot, silbern, rote) Straußenfedern.« (S. 355, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
484 Lüderitz
»Lüderitz. Evangelisch. - Altmärkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Stendal, der mit Johannes de Lüderiz 30. September 1247 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A, V, 36) zuerst erscheint und früh in zwei Stämmen auftritt, deren näherer Zusammenhang nicht feststeht. - Wappen: In Silber ein schrägrechts-gestellter roter Wolfshaken (Anker). Auf dem rot-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken der rote Anker gestürzt, oben besteckt mit 6 von Rot und Silber geteilten Straußenfedern.« (S. 253, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
485 Lüdinghausen gen. Wolff
»Lüdinghausen gen. Wolff. Evangelisch. - Westfälischer Uradel, der mit Conradus de Ludenkhusen 1174 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch Band II, Nr. 371) als Dienstmann von Münster auftritt und mit Hermann 1185 die Stammreihe beginnt. Herimannus miles de Ludynghusen siegelt um 1260 (a. a. O. III, 670). Der Beiname Wolff wird zuerst geführt von Bernardus dictus Lupus de Ludinchusen, miles 1271 (a. a. O. III, 899 und Westfäl. Siegel IV, S. 41). Von den in Preußen, Kurland und Südrußland blühenden Linien kommen hier nur die nachstehenden zwei preußischen Linien in Betracht. - Wappen: Geviert mit goldenem Herzschild belegt, darin eine rote Glocke (Stadt Lüdinghausen); 1 und 4 in Silber 3 rote Balken, belegt mit einem gekrönten, zweischwänzigen blauen Löwen (Stammwappen), 2 und 3 in Blau ein goldener Stern, begleitet von 3 (2, 1) goldenen Ringen (Sell [Sellen]). 3 Helme; auf dem rechten gekrönten mit rot-silbernen Decken der Löwe wachsend zwischen einem mit je 3 roten Balken belegten silbernen Fluge (Stammwappenhelm), auf dem mittleren gekrönten mit rot-goldenen Decken die Glocke (Stadt Lüdinghausen), auf dem linken mit blau-goldenem Wulst und gleichen Decken ein goldener Stern zwischen 2 Pfauenfedern (Sell [Sellen]).« (S. 352, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
486 Lühe
»Lühe. Lutherisch und katholisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Heinrich von Lü 1230 urkundlich (Geh. und Staatsarchiv Schwerin, abgedr. im Meckl. Urk.-Buch) zuerst erscheint und mit Heinrich von der Lühe, 1366, Herrn auf Dettmannsdorf, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber eine aufsteigende 5mal gezinnte blaue Spitze (erscheint später auch als Mauergiebel und Burgtor). Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken eine wachsende blau-bekleidete gold-gekrönte Jungfrau mit offenem goldenen Haar, die mit beiden Händen einen goldenen Ring mit Stein vor sich hält.« (S. 359, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
487 Lüneburg
»Lüneburg. Evangelisch. - Reichsadel als „von Lüneburg“ . . 6. Juli 1625 (für Ilse Schmiedigen, morganatische Gemahlin des Herzogs August des Älteren von Braunschweig-Lüneburg, und ihre Kinder). - Wappen (1625): Von Silber und Rot geteilt; in der oberen mit roten Herzen bestreuten Hälfte ein aus der Teilungslinie wachsender blauer Löwe (dem Wappen des Fürstentums Lüneburg nachgebildet). Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken eine gold-gekrönte und mit einem Pfauenwedel besteckte goldene Säule zwischen 2 rot-silbernen Büffelhörnern.« (S. 344, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 25. Jg. 1933) 
 
488 Lüninck
»Lüninck. Katholisch. - Westfälischer Uradel, der mit Machorius dictus Luninc 1312 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band VIII, 705) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Menfried von Lüning 1315 beginnt. - Preußische Anerkennung des Freiherrenstandes 6. Februar 1845 (für die Brüder Karl und Engelbert von Lüninck). - Wappen (Stammwappen): In Silber ein schreitender natürlicher Sperling. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken der Sperling zwischen offenem natürlichen Adlerfluge.« (S. 287, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
489 Lütcken
»Lütcken. Evangelisch. - Bremischer Uradel, der mit Eginhard von Lütken, Ritter, 1262 urkundlich (abgedr. im Hoyaer Urk.-Buch von Hodenberg, S. 17 und 18, Nr. 23 und 24) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit einem Lütke auf Hamelvörden, holenwisch und Wisch, 1380 beginnt. - Wappen: Von Silber und Blau gespalten, darin 2 gegeneinander schreitende Hähne gewechselter Farbe. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken ein silberner Hahn zwischen einer blauen und einer silbernen Straußenfeder.« (S. 256, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
490 Lüttichau
»Lüttichau. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, der mit Elisabeth ex antiqua et nobili familia Lüttichorum Anfang des 12. Jahrhunderts urkundlich (s. Acta Sanctorum, Junii, tom. III, pag. 191, 1701) zuerst erscheint und mit Heinrich von Lutchow, 1330-66, die Stammreihe beginnt. Der Name wechselt zwischen Lütig, Lüttich, Lütiche, Lutchaw, Lütchau, und Lüttichau. - Wappen: In Rot 2 gegeneinander aufgerichtete, ausgezackte Streitsicheln mit Griffen, deren Rücken je 3mal mit 3 schwarzen Hahnenfedern besteckt sind. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken das Schildbild.« (S. 367, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
491 Luttitz
»Luttitz. Evangelisch. - Vermutlich aus Böhmen stammender, über Meißen nach der Oberlausitz gekommener Uradel, der mit Heinrich von Lutitz 1206 urkundlich (vergl. Erben, reg. boh. 247 und cod. sax. II, 1, 71) auftritt und in der Oberlausitz mit Otto dictus de Lutitz 1318 urkundlich (cod. Lus. 223) erscheint. Der unten folgende Zweig entstammt wahrscheinlich der auf Schirgiswalde seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts angesessenen Linie, dessen Stammreihe mit Christoph von Luttitz, Herrn auf Warthe bei Königswarthe, Oberlausitz, 1528 beginnt. - Wappen: Gespalten; rechts in Silber eine aufgerichtete braune Bärentatze mit roter Schnittfläche, links blau ohne Bild. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken 2 wachsende abgewendete braune Bärentatzen.« (S. 258, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
492 Lüttwitz
»Lüttwitz und Frankenberg-Lüttwitz. Evangelisch und katholisch. - Uradel, der den in Gefolge Herzog Heinrichs I. von Schlesien und Jauer 1321 und 1338 urkundlich (cod. Lus. 247 und 273) erscheinenden, wahrscheinlich dem Oberlausitzer Adel angehörenden Lutoldus de Luptyz (Luptitz) als zur Familie gehörig betrachtet, mit Magdalena de Luptitz 1396 urkundlich (Stadtarchiv Breslau) in Glogau und Breslau auftritt und mit Reyntcz Loptitcz 1430 urkundlich (Staatsarchiv Breslau) siegelt. Um 1400 in 3 Stämmen in Schlesien, von denen einer erloschen ist. Die Namensform wechselte zwischen Luptitz, Löptitz, Lyptitz, Luptwitz, und Lüttwitz, welch letztere erst im 17. Jahrhundert fest wurde. - Wappen: In Silber 3 mit den Sachsen nach innen gewendete schwarze Adlerflügel, der oberste quer gelegt, die beiden anderen gegeneinander aufrecht gekehrt. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 nebeneinandergestellte silberne Kammräder, hinter denselben 3 (schwarz-silbern-schwarze) Straußenfedern. - - Preußische Genehmigung zur Führung des Namens „von Frankenberg-Lüttwitz“ und des von Frankenbergischen Wappens Berlin 29. September 1816 (für Heinrich Ernst Boguslaw von Lüttwitz, Königl. preuß. Major des Regiments der Gardes du Corps, Erben des von Frankenbergischen Fideikommisses Bielwiese bei Steinau, Schles.). - Wappen: In Gold 3 (2, 1) rote Ziegelsteine. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein rechtshin springender natürlicher Fuchs mit 3 silbernen und 3 schwarzen Hahnenfedern im Fang.« (S. 523 & 524, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
493 Lützow
Lützow (Lützau). Evangelisch und katholisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Wittenburg, der mit Dominus Johannes de Lutzowe 5. November 1287 urkundlich (Meckl. Urk.-B., Nr. 1929) zuerst erscheint, mit dem auch die Stammreihe beginnt. Erblandmarschälle in Mecklenburg durch den seit 1. Januar 1494 (Neubelehnung 29. Dez. 1590) erworbenen Besitz von Schloß und Vogtei Eickhof. - Wappen: In Gold schrägrechts eine 4sprossige, schwarze Sturmleiter. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken 3 natürliche Pfauenfedern.« (S. 526, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
494 Mallinckrodt
»Mallinckrodt. Katholisch und evangelisch. - Das Geschlecht stammt ab von den in der westfälischen Grafschaft Mark mit Ludwig de Mesekenwerke, Ritter, 1241-65 urkundlich zuerst auftretenden von Mallinckrodt, welcher Name um 1350 nach der Burg bei Wetter an der Ruhr (Volmesteinisches Lehen der Mesekenwerke seit etwa 1250) angenommen wird. Die ununterbrochene sichere Stammreihe beginnt jedoch erst mit Everd Mallinckrodt (van Mallincrode) 1488-1516, 1488 als ein Zeuge Henrichs von Neheim-Düscher zu Rüdinghausen, 1491 in Köln famulus mit dem Dortmunder Bürgermeister Wilhelm von Schaeffhuysen und dem Ratsherrn Goswin von Unna (Kölner Geleitsregister), 1497 Grundbesitzer am Fredenbaum vor Dortmund, 1516 innerhalb der Stadt (Kampstraße). - Wappen: In Gold eine mit drei schmalen, spitzen, schwarzen Blättern im Schächerkreuz besteckte rote Kugel. Auf dem schwarz-golden bewulsteten Helme mit gleichen Decken 2 wachsende Arme in schwarzen Ärmeln mit silbernen Aufschlägen und natürlichen Händen, deren aufgerichtete Zeigefinger durch einen glatten goldenen Ring gesteckt sind.« (S. 404, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 24. Jg. 1932) 
 
495 Malsburg
»Malsburg. Evangelisch. - Hessischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Wolfhagen, der mit Stephan, Ministerialen und Burgmann auf der Malsburg, 1124 urkundlich (Staatsarchiv Marburg) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Theodoricus (Dietrich) von der Malsburg, 1290, beginnt. - Das Geschlecht bekleidete das Erbschenkenamt des Stiftes Corvey und gehört zur Althessischen Ritterschaft. - Wappen: Geteilt; oben in Gold ein schreitender gekrönter roter Löwe, unten in Blau 3 (2, 1) silberne Rosen. Auf dem Helme mit rechts rot-goldenen, links blau-silbernen Decken ein vorwärts-gekehrter rot-gehörnter schwarzer Büffelkopf zwischen 2 flehenden rot-bekleideten Armen.« (S. 358, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
496 Maltitz
»Maltitz. Evangelisch und katholisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Kloster Zelle, der mit Ulricus de Maltitz, Ritter, 4. Juli 1225 urkundlich (Orig. im sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden; vergl. Schultes, Directorium diplom., obersächs. Urk., Band II, S. 599, Nr. 282) zuerst erscheint. - Wappen: Von Schwarz und Silber 7mal geteilt. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 6 schwarze Hahnenfedern, an denen rote Fähnlein flattern.« (S. 370, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
497 Maltzan
»Maltzan und Maltzahn. Lutherisch. - Mecklenburgischer Uradel, der mit Bernhard Moltzan, Bischöflich-ratzeburgischem Lehensträger, 1194 urkundlich (vergl. Mecklenb. Urk.-Buch, Nr. 154, und Lisch, Urk.-Sammlung zur Gesch. des Geschlechts von M., 1842-53, Nr. 1) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Ludolf, Burgmann zu Gadebusch, 1256-83 urkundlich, beginnt. - Wappen (Stammwappen): Gespalten; rechts in Blau übereinander 2 abgerissene goldene Hasenköpfe, links in Gold am Spalt ein entwurzelter roter Weinstock mit roter Traube zwischen 2 roten Blättern. Auf dem blau, golden und rot bewulsteten Helme mit rechts blau-goldenen, links rot-goldenen Decken 7 goldene Pfähle vor einem natürlichen Pfauenwedel von 7 Federn.« (S. 358, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
498 Mandelsloh
»Mandelsloh. Evangelisch und katholisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Neustadt am Rübenberge, der mit Heinricus de Mandeslo 1167 urkundlich (vergl. Wippermann, Reg. Schaumburgensia Nr. 51) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Hartbert, 1171, 1181, 1196, beginnt. - Wappen: In Blau ein mehrfach rot umwundenes, silbernes Jagdhorn. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken das Jagdhorn, überhöht von einem von 2 abwärts-geschrägten blanken Schwertern durchbohrten und mit einem Pfauenwedel besteckten Mohren- oder Totenkopfe.« (S. 532, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
499 Mangoldt
»Mangoldt (Mangoldt-Gaudlitz, Mangoldt-Reiboldt). Evangelisch. - Osterländischer Uradel, der aus Posern unweit Weißenfels zu stammen scheint und mit Manegoldus 1261 urkundlich (Urk. im Archiv zu Weißenfels) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Heinrich genannt Manegolt, 1328 in Weißenfels und Posern, beginnt. - Wappen: In Silber vor 2 aufwärts-geschrägten roten Turnierfahnen an roten Lanzen ein querliegender blauer Fisch. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die Schildbilder.« (S. 360, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
500 Mannsbach
»Mansbach (Mannsbach). Evangelisch. - Fuldaischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Hünfeld, der 2. Juni 1335 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Marburg; vergl. Posse, Die Siegel des Adels wettin. Lande, VI, S. 100) zuerst erscheint und zur fränkischen Reichsritterschaft gehörte. Die Stammreihe beginnt mit Ehrhard Friedrich von und zu Mansbach, * 1597, + 1663. Wahrscheinlich ein Zweig derer von Haselstein, die (mit demselben Schilde) früher vorkommen. - Wappen: Von Rot und Silber geständert. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Mannesrumpf mit silbern-gestulptem, roten Spitzhut.« (S. 373, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 

    «Zurück «1 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 14 ... 16» Vorwärts»