Kaestner & von Urach's Genealogische Adelsdatenbank
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151 Byern
»Byern. Evangelisch. - Magdeburgischer Uradel mit dem Stammsitz Biere in der Börde bei Magdeburg, der mit Heinricus de Bieren 1214 urkundlich (vergl. Kopialbuch des Kollegialstifts St. Nicolai in Magdeburg, Fol. 13) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Albrecht, + 1272, Herrn auf Karow und Tuchheim. - Wappen: Geviert; 1 und 4 in Rot eine sitzende, rückschauende, silberne Bracke mit goldenem Halsbande, 2 und 3 in Gold ein grüner Kranz, oben mit 6 schwarzen Hahnenfedern besteckt. Auf dem Helme mit rechts rot-goldenen, links rot-silbernen Decken die Bracke.« (S. 151, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
152 Campe (Schach)
»Campe (a. d. H. Deensen). Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel, scheinbar in Seitenzweig der nicht wappengleichen von Elze, ebenfalls Lehensleute der Edelherren von Homburg, der mit Hartung, miles, und Johann von dem Campe gen. von Elze 25. November 1325 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Hannover, Domstift Hildesheim, Nr. 598) mit dem noch jetzt geführten Wappenschild siegelt und dem späteren alleinigen Namen auftritt. - Wappen: Gespalten; rechts von Gold und Rot geschacht, links schwarz ohne Bild. Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein in einen roten Schaft gesteckter Pfauenwedel.« (S. 130, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
153 Campe (Zacken)
»Campe. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Braunschweig, dessen Wappenbild in einer undatierten Urkunde aus der Zeit von 1212 bis 1215 (Orig. im Landeshauptarchiv in Wolfenbüttel) als Siegel des sächsischen Truchsessen Jordan zuerst erscheint. Baldewinus et Heinricus fratres dicti de Campe treten um 1268 in einer Urkunde (mit Siegel a. a. O.) unter dem Beinamen Blankenburg auf; die Stammreihe beginnt mit Jordan von Campe auf Wettmershagen und Neindorf, 1282-1316, Ritter und Truchseß. - Wappen: In Rot ein silberner Zickzackbalken, oben mit 5, unten 4 ganzen und 2 halben Spitzen. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein schwarzer Hirsch mit einer wie der Schild bezeichneten Decke vor einer mit einem Pfauenwedel besteckten Säule.« (S. 100, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
154 Carlowitz
»Carlowitz (Carlowitz-Maxen und Carlowitz-Hartitzsch). Evangelisch und katholisch. - Meißnischer Uradel, der, seit 1311 im Lehensverhältnisse zu den Burggrafen zu Dohna, mit Otto von Karlwiz 23. November 1311 urkundlich (vergl. Aufzeichnungen über die + Linien der Familie Dohna, Berlin 1876, S. 299, Urk. Nr. 21) zuerst erscheint und mit Hans von Carlowitz 1375, + vor 1403, Lehnsmann der Burggrafen zu Dohna, die Stammreihe beginnt. - Kaiserliche Wappenvereinigung mit dem der + von Ziegelheim Speyer 19. April 1544 und Erbvierritter des Heiligen Römischen Reiches Innsbruck 13. Januar 1552 (für Christoph von Carlowitz); Erneuerung des von dem jeweiligen Geschlechtsältesten geführten Titels Erbvierritter Dresden 26. Juni 1720 (für Georg Heinrich von Carlowitz, vorm. Herrn auf Ober-Rabenstein). - Wappen a. (Stammwappen): In Silber 3 (2, 1) mit den Stielen einander in der Schildesmitte berührende, schwarze Kleeblätter. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Flügel; - b. (1544): Geviert; 1 und 4 wie Stammwappen; 2 und 3 (Ziegelheim) in Silber ein roter Schrägrechts-Balken. 2 Helme; rechts der gekrönte Stammwappenhelm, auf dem linken (Ziegelheim) mit rot-silbernen Decken 2 mit 7 silbernen Straußenfedern besteckte, wie der Schild bezeichnete, runde Scheiben. - - Königlich sächsische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + von Maxen Dresden 17. September 1831 (für Maximilian Karl von Carlowitz). - Wappen (1831): Geviert (wie 1544) mit Herzschild (Maxen) belegt, darin in Silber 3 (2, 1) gestürzte, grüne Seeblätter. 3 Helme; rechter und linker (wie 1544), auf dem mittleren mit grün-silbernen Decken ein mit 3 Fasanenspießen besteckter grüner Hut (Maxen). - - Königlich sächsische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der von Hartitzsch Dresden 8. Juni 1858. - Wappen (1858): Geviert (wie 1544) mit Herzschild (Hartitzsch) belegt, darin in Blau 2 aufgerichtete, abgewendete, silberne Fische. 2 Helme (wie 1544).« (S. 137, 145 & 146, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
155 Castell
»Castell. Fränkisches edelfreies Geschlecht, das mit Rubbrath de Castele 3. März 1057 urkundlich (vergl. Wittmann, Monum. Castellana, München 1890) zuerst und 1097 als liberi erscheint; den Grafentitel führt erstmalig Rubertus de Castelo 1205; die nachfolgenden Linien stammen von zwei Söhnen des Grafen Christian Friedrich Karl, * 26. Februar 1730, + 15. Oktober 1773; gemeinschaftliches Hausgrundgesetz vom 6. Dezember 1794, bestätigt 1796 und 1807, und Haus- und Familienvertrag vom 6. Juli 1827, abgeändert (neues Haus- u. Familiengesetz) vom 14. Juni 1861, das die Benennung der beiden Linien regelt; der jeweilige Senior des Gesamthauses hat den Vorrang vor dem Haupte der anderen Linie. - Wappen (Stammwappen): Von Rot und Silber geviert. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein wie das Schildbild bezeichneter gekrönter Turnierhut, der mit einem natürlichen Pfauenwedel besteckt ist.« (S. 165, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932) 
 
156 Crailsheim
»Crailsheim. Fränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Jagstkreis, der mit Walter von Croelsheim 1221 urkundlich (Crailsheimische Regestensammlung III) und mit Heinrich von Crowelsheim 1232/40 urkundlich (Württ. Urk.-Buch II, 308-451) auftritt, während die sichere Stammreihe mit Albrecht von Croevelsheim, Ritter, 1288 beginnt. Der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Altmühl, Steigerwald und Odenwald zugehörig. - Reichsfreiherr Wien 23. Juni 1713 (für die Brüder Hannibal Friedrich, Julius Dietrich, Johann Albrecht und Wilhelm Friedrich von Crailsheim); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 24. Juli 1813. - - Wappen (1813 = Stammwappen mit dazw. gestellter Freiherrenkrone): In Schwarz ein goldener Balken. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein rotes Kissen mit goldener Schnur und 4 goldenen Quasten zwischen 2 wie der Schild bezeichneten Büffelhörnern.« (S. 98, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
157 Cramm
»Cramm. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der sich wohl nach dem Orte Kramme im Amte Saldern nennt und mit den Brüdern Berno und Ludolf von Cramm 1181 urkundlich (s. Urk.-Buch des Hochstifts Hildesheim, Band I, Nr. 407, S. 395) zuerst erscheint; die Stammreihe beginnt mit Ludolf von Cramme, 1246. Erbkämmerer des vormaligen Herzogtums Braunschweig. - Wappen: In Rot 3 (2, 1) silberne Lilien. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine mit 3 Pfauenfedern besteckte rote Säule zwischen 2 silbernen Lilien.« (S. 101, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
158 Cramon
»Cramon (Cramon-Taubadel). Evangelisch. - Mecklenburgischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Malchow, der mit Henricus de Cremun, miles, 1245 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch I, 566, Schwerin, 1863) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Hermann von Cramon um 1250 beginnt. - Wappen (ältestes Siegel von 1316): Gespalten; rechts in Silber ein halbes rotes Rad am Spalt, links in Rot ein silberner Balken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein halbes liegendes rotes Rad vor einem offenen schwarzem Fluge.« (S. 103, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
159 Creytz
»Creytz. Evangelisch. - Osterländischer Uradel mit dem Stammhause Kreutzen unweit Altenburg, der mit Fridericus Creuez 11. April 1154 urkundlich (Orig. im sächs. Hauptstaatsarchiv in Dresden) zuerst erscheint. - Wappen: In Silber ein schwarzer Pfahl. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein 3armiger roter Spickel, dessen Spitzen mit je 3 Hahnenfedern besteckt sind und um den sich ein Kranz von schwarzen und silbernen Kugeln schlingt.« (S. 149, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
160 Czernin
»Czernin von und zu Chudenitz (Czernin von Chudenitz und Morzin). Katholisch. - Böhmischer Uradel, zu dem bereits im 12. Jahrhundert im Kreis Pilsen und Klattau verbreiteten Herrengeschlecht der Drslawec gehörig, das mit Comes Drslano, castellanus Pilznensis, 1144 urkundlich (Schenkungsurk. des Klosters Kladrub) zuerst erwähnt wird und mit Bezpran, Sohn des Cernín, 1147 urkundlich (a. a. O.) erscheint. - Reichsfreiherr Regensburg 15. Mai 1623 (für Humprecht Czernin auf Chudeniz); [Reichsgraf Wien 20. Mai 1627 und böhm. Graf Wien 25. Juni 1644; erloschen 7. März 1651]; Übertragung des Grafenstandes . . 1. März 1652 (auf des Obigen Enkel Humprecht Johann Czernin von und zu Chudenitz, K. K. Kämmerer und Wirkl. Geheimen Rat, Statthalter in Böhmen); Verleihung des Prädikats „Hoch- und Wohlgeboren“ Wien 7. Mai 1652 (für denselben); Ober-Erblandmundschenk in Böhmen Wien 25. April 1716. Erbliches Mitglied des ehemaligen österreichischen Reichsrats. - - Wappen (1623): Gespalten und mit einem mit einer Fürstenkrone bedeckten Herzschild belegt, darin in Rot ein silberner Balken; rechts rot ohne Bild, links in Blau 3 silberne Balken, von welchen der obere mit einem schwarzen F, der mittlere mit einem ebensolchen M, der untere mit einem ebensolchen R belegt ist (Stammwappen). Auf dem gekrönten Helme mit rechts blau-silbernen, links rot-silbernen Decken ein mit 3 silbernen Balken belegter offener blauer Adlerflug, dazwischen ein gepanzerter Arm, der einen gold-begrifften gekrümmten Säbel und einen grünen Palmzweig hält.« (S. 159, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
161 Czettritz
»Czettritz und Neuhaus. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Merboto de Czetaros in Vriburg (Freiburg), Schlesien, 1243 urkundlich (vergl. Dr. C. Grünhagen, „Schlesische Regesten“, Nr. 591b) zuerst erscheint und mit Hermann von Czettritz, 1368 Burggrafen von Nimptsch, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In von Rot und Silber gespaltenem Schilde ein vorwärts-gekehrter Büffelkopf gewechselter Farbe. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 2 aufwärts geschrägte Schwerter mit goldenen Griffen, das rechte blank und das linke in roter Scheide.« (S. 154, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
162 Dachröden
»Dachröden. Erloschen. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit dem Stammsitze Dachrieden (28. Jan. 897 Dächreda genannt) unweit Mühlhausen in Thüringen, der mit Henricus de Dacheriden armiger 4. Okt. 1312, bzw. den Brüdern Theodoricus, Conradus, Henricus und Herdein de Dacheriden 13. Jan. 1313 urkundlich (s. Urkundenbuch der Reichsstadt Mühlhausen i. Th.) zuerst erscheint. - Wappen: a. (1395) Kopf eines wilden Mannes (s. O. Posse, Die Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band III); b. später: in Gold ein laubbekränzter und -umgürteter wilder Mann mit einer Keule in der Rechten. Auf dem schwarz-golden bewusteten Helme mit gleichen Decken der Rumpf einer nackten Mohrin mit beiderseits abflatternder schwarz-goldener Stirnbinde.« (S. 225, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Deutscher Uradel, 22. Jg. 1921) 
 
163 Dallwitz
»Dallwitz. Evangelisch. - Meißnischer Uradel, nach dem Wappen eines Stammes mit den Schaffgotsch, der mit Heinricus de Talwiz 24. März 1266 urkundlich (s. Cod. dipl. Saxoniae regiae II, Band V, Nr. 16, S. 11) zuerst erscheint und mit Hans von Dallwitz, Herrn auf Groß-Starzeddel, um 1450 die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Silber 4 rote Pfähle. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken vor einer grünen Tanne ein silbernes Lamm mit rotem Halsbande, an dem ein goldenes Glöckchen hängt.« (S. 93, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939) 
 
164 Dalwigk
»Dalwigk zu Schauenburg. Evangelisch. - Hessisch-westfälischer Uradel mit dem schon 1036 erwähnten, jetzt zerstörten Stammhause Dalwig (so die ältere Schreibweise) bei Korbach in Waldeck, der mit Bernardus de Dalwich 1227 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Münster i. W., abgedr. im Westfäl. Urk.-Buch, Band VII, Nr. 300) zuerst erscheint. - Wappen: In Silber ein schwarzes Hirschgeweih mit Grind, dessen 8 Sprossen mit roten Rosen besteckt sind. Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-silbernen Decken ein Kranz von 5 roten Rosen, aus dem 3 (schwarz, silbern, rote) Straußenfedern hervorwachsen.« (S. 184, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
165 Damitz
»Damitz. Evangelisch. - Pommerscher Uradel mit dem Stammhaus Dumzin (Damizino), Kreis Fürstentum Cammin, der mit Alexander de Damyz 27. August 1282 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch IV, S. 228) zuerst erscheint; die Stammreihe beginnt mit Gerhard von Damitz, 1243 Herrn auf Dunetzin, Hinterpommern, Rat Herzog Barnims I. von Pommern. - Wappen: In Silber ein von 2 rot-bezungten schwarzen Eberköpfen begleiteter roter Balken. Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-silbernen, links rot-silbernen Decken 3 (schwarz, rot, silberne) Straußenfedern, umgeben von einem goldenen Ringe mit Edelstein.« (S. 104, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Uradeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
166 Damnitz
»Damnitz. Evangelisch. - Pommerscher Uradel, dessen Stammhaus in Damitz (1325 Damentz), Kreis Franzburg, zu vermuten ist und der mit Johannes de Damenize, Vasall des Fürsten Mizlaff II. von Rügen, 7. Dezember 1299 (1300 miles et consiliarius) urkundlich (Pomm. Urk.-Buch, Band III, S. 390, 396) zuerst erscheint und um die Mitte des XIV. Jahrhunderts nach der Neumark gekommen ist. Die Stammreihe beginnt mit Bogislaus von Damnitz auf Rostin um 1580. - Wappen: Von Silber und Rot gespalten; rechts ein roter Balken, links 2 silberne Pfähle. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein silbern aufgeschlagener, mit 3 (rot, silbern, schwarzen) Hahnenfedern besteckter roter Hut.« (S. 107, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
167 Dannenberg
»Dannenberg. Lutherisch. - Lüneburgischer Uradel, der seinen Namen von der heutigen Kreisstadt Dannenberg herleitet, mit Helingerus miles de Dannenberghe zwischen 1190 und 1195 urkundlich (s. Meckl. Urk.-Buch, Band I, S. 147) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Ernestus de Dannenberghe (s. Lübecker Urk.-Buch I, 85) 1237 beginnt. - Wappen: In Gold 3 von Blau und Silber geschachte Balken. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein offener, wie der Schild bezeichneter Flug.« (S. 108, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
168 Dassel
»Dassel (Dassel-Wellersen). Evangelisch-lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, der sich nach der Stadt Dassel, dem Stammsitz der + Grafen von Dassel, nennt und mit Mechthildis, Tochter des + Ritters Hermann von Dasle, 29. Juli 1348 urkundlich (Orig. im Archiv zu Münster), sowie mit Hermannus de Dasle 1. November 1359 urkundlich (Orig. im Archiv zu Hoppensen, abgedr. in Hardelands „Geschichte der Stadt Einbeck“) als im Besitz von Hoppensen bei Einbeck, das noch jetzt dem Geschlechte gehört, erscheint. Mit Hermann beginnt auch die beurkundete Stammreihe. Das Geschlecht, das bereits seit Mitte des 13. Jahrhunderts erwähnt wird, insbesondere im Gefolge der Grafen von Dassel und Grafen von Schaumburg auftritt, sowie der Hildesheimischen Ritterschaft bis zu deren Auflösung angehört, kommt um 1430 aus dem Einbeckschen nach Lüneburg, wo es ratsverwandt wird. - - Wappen: In Silber ein roter Balken vor 3 in ein Schächerkreuz gestellten grünen Lindenblättern. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein wachsender 3blättriger grüner Lindenzweig zwischen 2 je mit einem roten Balken belegten silbernen Büffelhörnern.« (S. 158, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
169 Davier
»Davier. Evangelisch. - Anhaltischer Uradel, der mit Johannes Dagevir als mit Bone und Rodleben belehnt 1316 urkundlich (Lehnsbuch des Fürsten Albrecht II. von Anhalt, vergl. „Die Familie von Davier“ von Dr. H. Wäschke, Cöthen 1909) auftritt und von 1349 bis 1415 auch in der Stadt Zerbst erscheint. Die Namensform wechselte zwischen Dachhevir, Dachvir, Dafiger, Dagvir, Davigher, Dagifer, Davier. Die sichere Stammreihe beginnt mit Hans von Davier, + 1501, Herrn auf Roseburg. - Wappen: In Silber 2 gegeneinander anspringende schwarze Löwen. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (5) schwarze Straußenfedern (noch im 16. Jahrhundert ein Hahnenfederbusch.)« (S. 163, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
170 Debschitz
»Debschitz. Evangelisch. - Oberlausitzischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (jetzt Döbschütz) bei Reichenbach, der mit Hugo de Dobswicz 1280 urkundlich (Cod. Lus. 103, vergl. Knothe, Gesch. des Oberlaus. Adels, Leipzig 1879) zuerst erscheint und mit Hans Christoph von Debschitz, + 1496, Herrn auf Schadewalde usw., die Stammreihe beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Dobitswitz, Dobeschiz, Dobschitz. - - Wappen: In Grün ein silbernes Mummelblatt. Auf dem Helme mit grün-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter geschlossener Flug.« (S. 166, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
171 Decken
»Decken (Decken genannt von Offen). Evangelisch-lutherisch und katholisch. - Niedersächsischer (kehdingenscher) Uradel mit gleichnamigem Stammhause (im ehemaligen Bezirke Deken, später Alten-Decken) am rechten Ufer der Oste im Kirchspiel Geversdorf, der mit Herewart und Alverik von Deca 1250 urkundlich (vergl. Hoyaer Urk.-Buch I, 4, S. 9) zuerst erscheint, während die Stammreihe mit Nikolaus von der Decken, Knappe 1360, beginnt. - Wappen: In Silber ein schwarzer Kesselhaken. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein gestümmelter, natürlicher Eichenstamm mit beiderseits abhangendem, grünen Blatte.« (S. 189, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
172 Dewitz
»Dewitz (Dewitz gen. von Krebs). Evangelisch. - Mecklenburgisch-pommerscher Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Amte Stargard, der mit Gunter de Dewitz 20. März 1212 urkundlich (s. Monum. Germaniae hist., Leges II. S. 218) zuerst erscheint und mit Ekhard von Dewitz, 1261, Marschall des Markgrafen Otto des Frommen von Brandenburg die ununterbrochene Stammreihe beginnt. Schloßgesessen in Pommern seit dem 14. Jahrhundert. - Wappen: In Rot 3 (2, 1) goldene Deckelpokale. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken 2 einen goldenen Deckelpokal emporhaltende, geharnischte Arme. - - Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + von Krebs Berlin 15. März 1853 (nicht ausgefertigt). - Wappen (1853): Geviert; 1 und 4 = Dewitz, 2 und 3 in Silber ein schrägliegender roter Krebs; 2 gekrönte Helme; rechts wie Dewitz, links mit rot-silbernen Decken ein aufgerichteter roter Krebs vor 2 silbernen Straußenfedern.« (S. 110 & 112, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
173 Diebitsch
»Diebitsch. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Johann von Dewich 22. November 1311 urkundlich (Cod. dipl. Silesiae, Band XVI, Nr. 3239) zuerst erscheint und dessen Name auch Debycz, Debytsch und Dewitsch geschrieben wurde. Die Stammreihe beginnt mit Heinrich von Diebitsch, * um 1400, 1435 Hofmeister des Herzogs Ludwig II. von Liegnitz. - Wappen (ältestes Siegel von 1433): In Gold 3 (2, 1) schwarze Flügel. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein Fuchs mit einem schwarzen Hahn im Rachen.« (S. 150, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
174 Diepow
»Diepow. Evangelisch. - Uradel der Priegnitz, der mit Magister Conradus de Dupow plebanus in Crozna 1301, bzw. her Eckard van dybowe riddere 1334 urkundlich (Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A. VIII 190 bzw. II 211) zuerst erscheint und sich wahrscheinlich nach dem gleichnamigen Orte (Düpow) bei Perleberg in der Priegnitz nennt; die sichere Stammreihe beginnt mit Wolf Heinrich von Diepow, Herrn auf Buchholz usw. (belehnt 1685). Die Namensform wechselte zwischen Dupow, Dopow, Duppow, Dubbow, Dybow, Düpow, Tiepo und Diepow. - Wappen: Schrägrechts geteilt von Silber über schwarz-silbernem, nach der Teilung gelegten Schach. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (silbern-schwarz-silberne) Straußenfedern.« (S. 209, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
175 Diericke
»Diericke. Evangelisch. - Preußen. - Mittelmärkischer Uradel, der mit Thidericus Dyreken 1324 urkundlich (Pomm. Urk.-Buch VI, 8, 228, Nr. 3782) zuerst erscheint und mit Arno Diericke 1481-1523, die Stammreihe beginnt. - Wappen: In Blau ein aufgerichteter silberner Anker mit Querholz, beseitet von 2 goldenen Lilien. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken 3 (blau, silbern, blaue) Straußenfedern.« (S. 210, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
176 Dieskau
»Dieskau. Evangelisch. - Obersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause zwischen Halle und Leipzig, der mit Otto de Disgowe 4. Juli 1225 urkundlich (vergl. von Mansberg, „Erbarmanschaft Wettin. Lande“, IV, S. 19) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Otto 1265 beginnt. Die Namensform wechselte zwischen Disgawe, Disgowe, Tizkowe, Dizcowe, Dyskow und Dieskau. Vormals Erbküchenmeister des Erzstiftes Magdeburg. - Wappen: In Blau mit goldenem Rande ein flugbereiter silberner Schwan, überzogen von einem roten Schräglinks-Balken. Auf dem rot-blau-silbern bewulsteten Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken ein gestürzter roter Hut mit aufwärts-gerichteten goldenen Schnüren zwischen offenem rechts blauen, links silbernen Fluge mit blau-silbernen bzw. rot-silbernen Schwingen.« (S. 124, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
177 Ditfurth
»Ditfurth. Evangelisch. - Uradel des Harzgaues mit gleichnamigem Stammhause, dem heutigen Flecken Ditfurt im Kreis Aschersleben, der mit Hoimarus de Dhietvorden 1148 urkundlich (Orig. im Landeshauptarchiv Wolfenbüttel) zuerst erscheint und den Edelfreien Gerhardus de Thietvorde, Zeugen Markgraf Albrechts des Bären 1155 urkundlich (Orig. im Stadtarchiv Goslar) sowie die Edelfreien Henricus et Siffridus de Dithforde 1189 urkundlich (Abschr. zweier Urkunden im Staatsarchiv Rudolstadt) als zur Familie gehörig betrachtet. Die urkundlich beglaubigte, ununterbrochene Stammreihe des jetzt blühenden Gesamtgeschlechts beginnt mit Hans von Ditforde, tot vor 1458. - - Wappen (Stammwappen; an Stelle des früher mit rotem Schildeshaupt geführten Wappens ist seit 27. Mai 1923 das älteste Siegel von 1288 von der Familie angenommen): Von Gold und Blau 3mal geteilt. Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.« (S. 152, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1923) 
 
178 Doetinchem de Rande
»Doetinchem. Katholisch und evangelisch. - Geldernscher Uradel, der seinen Namen nach der Stadt Doetinchem führt und mit den Brüdern Werner und Zweder de Duttenckheim unter den Markgenossen von Gaanderen bei Doetinchem um 1180 bzw. mit Werner von Duttinchem 1231 urkundlich (vergl. Sloet, Oorkondenboek der Graafschappen Gelre en Zutphen I, Nr. 395 bzw. II, Nr. 547) zuerst erscheint. Über 500 Jahre war das Geschlecht mit dem Hoogenhof bei Welsum in Overyssel belehnt; die jetzt noch blühenden Linien nennen sich nach dem Hause Rande bei Deventer. Die Namensform wechselte zwischen Doetecom, Dutteckchem, Duttinchem, Duttenckheim und Doetinchem. - Wappen: In Silber ein blaues Ankerkreuz. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helme mit gleichen Decken 2 Arme des Ankerkreuzes wachsend.« (S. 126, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
179 Dohna
»Dohna. Reformiert. - Edelfreies Geschlecht, das mit Henricus nobilis de Rotowe (Rötha) im Pleißner Lande 1127 urkundlich (Urk.-Buch des Hochstiftes Merseburg I, S. 80) zuerst auftritt und seit 30. Nov. 1156 (Fundationsurk. der Peterskirche auf dem Lauterberg bei Halle; vergl. Köhler, Kloster des heil. Petrus, S. 49) nachweisbar im Besitze der bis ins 13. Jahrhundert reichsunmittelbaren Burggrafschaft Donin (heute Dohna) war. Gewaltsame Besitznahme der Burggrafschaft durch die Markgrafen von Meißen 1402; letzte (böhm.) Belehnung mit der Burggrafschaft Dohna Brüx 28. Dezember 1420 (durch Kaiser Sigismund für die Burggrafen Nikolaus und Jesko von Donin); letzte Erinnerung wegen Rückgabe der Burggrafschaft Dohna Prag 7. Dezember 1558 (durch Kaiser Ferdinand I. an Kurfürsten August von Sachsen); letztes Restitutionsgesuch sämtlicher Burggrafen zu Dohna Prag 13. November 1619 (an König Friedrich von Böhmen). - Anerkennung als Reichsburggrafen und Grafen Prag 18. März 1648 (durch Kaiser Ferdinand III.); desgleichen kurbrandenburgische Anerkennung für das Herzogtum Preußen Kleve 27. Juni 1648 (beides für das Gesamtgeschlecht, von dem heute nur die seit 1469 in Preußen angesessene Linie blüht). - Preußische Erhebung der Fideikommißherrschaften Lauck, Reichertswalde, Schlobitten-Prökelwitz und Schlodien-Carwinden zur „Gesamtgrafschaft Dohna“ 10. September 1840; die jedesmaligen vier (nunmehr drei) Besitzer derselben waren erbliche Mitglieder des ehemaligen preußischen Herrenhauses seit 12. Oktober 1854. - Wappen (Stammwappen): In Blau 2 schräg-gekreuzte 5endige silberne Hirschstangen. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken eine gold-gekrönte Jungfrau mit langem goldenen Haar im von Silber und Blau gevierten Gewande zwischen den silbernen Hirschstangen hervorwachsend, welche sie mit den Händen hält.« (S. 168, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 111. Jg. 1938) 
 
180 Dollen
»Dollen. Evangelisch. - Altmärkischer Uradel, der sich nach dem Städtchen Dolle unweit Wolmirstedt nennt und mit Ritter Christianus de Dolle (auch Kersten von der Dolle gen.), miles, 1288, urkundlich (Meckl. Urk.-Buch Nr. 1984) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Egbert von der Dollen um die Mitte des 16. Jahrhunderts beginnt. - Wappen: In Silber ein schrägrechts liegender gestümmelter schwarzer Eichenast mit 3 (2, 1) grünen Blättern. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (schwarz, silbern, schwarze) Straußenfedern.« (S. 168, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
181 Dönhoff
»Dönhoff. Evangelisch. - Westfälischer Uradel der Grafschaft Mark der mit den Brüdern Heinricus et Herbordus de Dunehof 1282 urkundlich (s. Westfäl. Urk.-Buch Band VII, Nr. 1803) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hermann von Dönhof, Ritter, + 1381, beginnt, der in Livland einwanderte. - Reichsgraf Wien 11. Januar 1633 (für Kaspar von Dönhoff, Königl. poln. Oberhofm. u. Reichsrat, und seine Brüder Gerhard und Magnus Ernst). - - Wappen (1633 = Stammwappen mit dazwischen gestellter Grafenkrone): In Silber ein rot-bezungter schwarzer Eberkopf mit emporstehenden Borsten, silbernen Hauern und rotem Halsschnitt. Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein wachsender rot-bezungter schwarzer Eber, von 2 gekreuzten goldenen Lanzen am Halse durchbohrt.« (S. 177, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
182 Donop
»Donop. Evangelisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Kirchdonop in der ehemaligen Vogtei Donop im heutigen lippischen Amte Blomberg, der mit Johann von Donepe 14. April 1227 urkundlich (s. Lamey, Gesch. der Grafen von Ravensberg, Cod. dipl. 13) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Lambert von Donop 1240 beginnt. - Wappen: In Silber ein schrägrechter roter Wechsel-Zinnenbalken. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein mit dem roten Zinnenbalken belegter silberner Zinnenturm, dessen rotes Dach mit 3 (silbern-rot-silbernen) Straußenfedern besteckt ist.« (S. 211, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
183 Dresky
»Dresky. Evangelisch. - Schlesischer Uradel, der mit Dresko, Kämmerer des Herzogs Heinrichs VI. von Breslau, 10. Mai 1261 urkundlich (Orig. im Breslauer Staatsarchiv) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Albertus Dresko, 1383, Herrn auf 1/2 Geppersdorf, Landrichter des Herzogs Heinrich von Falkenberg, beginnt. - Wappen: In Blau ein springender silberner Wolf, der eine Gans im Rachen hält. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der Wolf wachsend.« (S. 170, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
184 Droste
»Droste (des Stammes von Wulffheim). Katholisch. - Westfälischer Uradel des Fürstentums Münster, der mit Albertus dapifer bereits 1170 urkundlich (Westfäl. Urk.-Buch, Band II, Nr. 344) bischöflich münsterscher Droste war. - Wappen (Stammwappen): In Rot ein silbernes Schildchen ohne Bild. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein ein silbernes und ein rotes Büffelhorn. - - I. Linie: Droste zu Vischering. Stammvater: Henrich Droste zu Vischering, 1324. - Reichfreiherr Wien 21. Januar 1670 (für Heidenreich Droste zu Vischering, Herrn auf Vischering usw.) - - II. Linie: Droste zu Senden. Stammvater: Albert Droste jun., 1332. - Preußische Genehmigung zur Fortführung des Freiherrentitels Charlottenburg 23. November 1844 (für Maximilian Friedrich Edmund Droste zu Senden).« (S. 100 & 102, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
185 Droste zu Hülshoff
»Droste zu Hülshoff (des Stammes von Dekenbrock). Katholisch. - Westfälischer Uradel mit dem Stammhause Dekenbrock (ursprüngl. Ekenbrok=Eichenbruch) bei Everswinkel, der mit Bernhardus de Thekincbroke miles, um 1200, Herrn des Oberhofes Dekenbrock, Kreis Warendorf, 1209 in einer Urkunde der Äbtissin zu Überwasser in Münster als Zeuge genannt (Westfäl. Urk.-Buch, Band III, Nr. 60), die Stammreihe beginnt, mit Engelbertus dictus de Deckincbroke, 1266 urkundlich (a. a. O., Band III, Nr. 765) erstmalig im Drostenamt des Münsterschen Domkapitels auftritt und nach diesem im Geschlecht erblichen Amte mit Alhard, + 1399, den Namen „Droste“, mit Johann, + 1438, nach dem 1417 erworbenen Gute Hülshoff der Name „Droste zu Hülshoff“ führte. - Wappen (Stammwappen): In Schwarz ein geflügelter silberner Barsch. Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken eine silberne Fischreuse.« (S. 114, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 86. Jg. 1936) 
 
186 Düring
»Düring (Düring gen. von Oetken, Düring-Rosenkranz). Evangelisch und lutherisch. - Niedersächsischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Geestemünde, der mit Theodoricus de Diurenge 1144 urkundlich (Hamburger Staatsarchiv unter Qq. q, Kopie im Hamburg. Urk.-Buch Nr. 162 und Nr. 235, Familienblatt Nr. 50, S. 88) zuerst erscheint. Die Stammreihe beginnt mit Kersten von Duringen dem Jüngeren, Herrn auf Duringen, Loxstedt, Donnerden, Hethorn und Frellstede 1382, Knappen 1386. - Wappen: In Silber ein von 3 (2, 1) vorwärts gekehrten roten Widderköpfen begleiteter blauer Balken. Auf dem rot-silbern-blau bewulsteten Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-silbernen Decken ein roter Widderkopf zwischen 2 je durch einen blauen Balken von Rot und Silber übereck-geteilten Büffelhörnern.« (S. 163, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
187 Eberstein
»Eberstein (Eller-Eberstein). Evangelisch. - Fränkischer Uradel mit gleichnamigem (1282 zerstörtem) Stammhause auf der Rhön, der mit Heinrich von Eberstein 1239 urkundlich (Fuld. Urk.-Samml., Band V, S. 331) zuerst erscheint und die Stammreihe beginnt. Das Geschlecht gehörte zur Reichsritterschaft der Kantone Rhön-Werra und Baunach. - - Wappen: In Blau eine lilienbesetzte silberne Fußangel. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken der wachsende Rumpf einer gekrönten blau-bekleideten Mohrin. - - Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen der + von Eller als „von Eller-Eberstein“ Berlin 12. August 1819. - Wappen (1819): Geviert; 1 und 4 im von Blau und Gold geständerten Felde ein roter Herzschild (v. Eller), 2 und 3 wie Stammwappen. 2 Helme; auf dem rechten mit blau-goldenem Wulst und gleichen Decken ein wie Feld 1 und 4 bezeichnetes Schildchen zwischen offenem, rechts blauen und links goldenen Fluge (v. Eller), auf dem linken gekrönten wie Stammwappenhelm.« (S. 176 & 181, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
188 Eckartsberg
»Eckartsberg. Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Weimar, der mit Christian de Ekehardisberc 25. November 1185 urkundlich (s. Dobenecker, Reg. dipl. epist. historiae Thuringiae II, Nr. 719) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Hans von Eckartsberg, Herrn auf Zetwitz, um 1500 beginnt. Das Geschlecht kam im 17. Jahrhundert über Meißen nach Schlesien. - Wappen: In Gold ein schwarzes Hifthorn mit silbernen Spangen und silberner Schnur. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken 3 (silbern-golden-silberne) Straußenfedern.« (S. 229, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
189 Egloffstein
»Egloffstein. Evangelisch und katholisch. - Fränkischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken, dessen Stammreihe mit Heinrich gen. Stuchs, 1187-1235, urkundlich (Bamberg, Rechtsbuch 1348) beginnt; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantone Gebürg und Steigerwald zugehörig. - Immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 12. September 1832. - Wappen (Stammwappen): In Silber der rechts-gewendete Kopf samt Hals eines rot-bezungten schwarzen Bären. Auf dem gekrönten Helme mit rechts schwarz-silbernen, links schwarz-goldenen Decken die Schildfigur.« (S. 137, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 82. Jg. 1932) 
 
190 Eichstedt
»Eichstedt. Katholisch. - Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Stendal, der mit Tidericus de Ekstede 1163 urkundlich (s. v. Ludwig, Reliquiae Manuscript. Diplom. T. V, S. 244) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Konrad von Eichstedt, 1280, beginnt. - Wappen: In Blau 3 fächerförmig gestürzte, blanke Schwerter. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken die Schwerter aufgerichtet.« (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
191 Eickstedt
»Eickstedt. Evangelisch. - Pommerscher, aus der Mark 1280 eingewanderter Uradel, der mit Hinricus de Ekstede et fratres sui et Tidericus 1163 urkundlich (s. v. Ludwig, Reliquiae Manuscript. Diplom. T. V, S. 244) zuerst erscheint und mit Dubslaff von Eickstedt, 1314, 1350, Ritter, die ununterbrochene Stammreihe beginnt. Das Geschlecht wurde seit dem 16. Jahrhundert den Schloßgesessenen Pommerns zugezählt; Erbkämmerer von Alt-Vorpommern seit 1357 (bisher der jedesmalige mit einem Rittergute im preuß. Staate angesessene Senior des Geschlechts). - Wappen: In Gold 2 schwarze Balken, der obere mit 2, der untere mit einer goldenen Rose belegt. Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken ein natürlicher Eichenstubben mit grünem Aste, auf dem ein natürlicher Sittig mit goldenem Ringe im Schnabel sitzt.« (S. 175, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
192 Einsiedel
»Einsiedel. Evangelisch-lutherisch. Meißnischer Uradel, der mit Guntherus de Einsedelen unter den militares in Scapa (Zschopau) 1299 urkundlich (Orig. im Reg.-Archiv Altenburg, Urk. I, 71; vergl. R. Freiherr von Mansberg, Erbarmanschaft Wettinischer Lande, Band I, Dresden 1903, S. 370) zuerst erscheint. Die Namensform wechselte zwischen Einseideln, Einsedeln, Einsidlin, Eynsydl, Ainsidel, Eynsedil, Einsidel und Einsiedel. - Wappen: In Gold ein weißbärtiger barfüßiger Einsiedler in blauer Kutte und silber-bestulpter blauer Mütze, der in der Rechten das Paternoster von roten Korallen mit einer kleinen stahlfarbenen Axt, in der Linken eine stahlfarbene zweizinkige Hacke (Karst) mit braunem Griffe auf der Schulter trägt.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken der Einsiedler.« (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932) 
 
193 Eltz
»Eltz. Katholisch. - Moselländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Mayen, der mit Rudolfus 1150-57 urkundlich (Mittelrhein. Urk.-Buch I, 599, 657) zuerst erscheint, welcher von der Burg Eltz den Namen angenommen hatte, und dessen Stammreihe mit Petrus nobilis vir dominus de Elze 1210-59(63?), wahrscheinlich ein Sohn des Elias, 1194, beginnt; Erwerb von den zur Vogtei Rübenach gehörigen Gütern 1312; Erbmarschall des Kurfürstentums Trier 8. Juni 1580. - Bestätigung des Herrenstandes und Verleihung des Titels „Edler Herr“ Linz 19. Juni 1646 (durch Kaiser Ferdinand III. für Hugo Friedrich zu Eltz, Domdechanten zu Trier); Reichsgraf Wien 9. Nov. 1733 (für die Brüder Carl Anton Ernst Damian Heinrich und Philipp Adolf Edle Herren zu Eltz); Namen- und Wappenvereinigung mit dem der + rheinischen uradeligen Faust von Stromberg Wien 16. November 1737 (für Anselm Casimir Franz Grafen und Edlen Herrn von und zu Eltz, vermählt mit Maria Eva Johanna Faust von Stromberg, Letzten ihres Stammes). - - Wappen (1737): Geviert und belegt mit gräflich gekröntem Herzschild, darin oben in Rot ein wachsender goldener Löwe, unten silbern ohne Bild (Stammwappen); 1 und 4 in Gold ein roter Balken, das ganze Feld belegt mit dem alten gekrönten schwarzen Reichsadler ohne Zepter und Reichsapfel, 2 und 3 in Schwarz ein silberner Balken, das ganze Feld belegt mit einem einwärts-gekehrten goldenen Greif, 5 (zwischen 3 und 4 eingeschoben) von Gold und Rot in 6 Reihen zu 5 Plätzen geschacht (Faust von Stromberg). Grafenblätterkrone und 4 Helme; 1. mit rot-goldenen Decken der Reichsadler, 2. mit rot-goldenen Decken ein hermelingefütterter roter Hut, aus dem ein goldener Löwe zwischen offenem, mit silbernen Herzen besätem roten Adlerfluge hervorwächst (Stammwappenhelm), 3. mit rot-goldenen Decken ein roter Hut mit gold-rot geschachtem Stulpe, auf dem zwischen 2 rechts von Rot und Gold, links von Gold und Rot geteilten Fahnen an goldenen Stangen ein 6strahliger schwarzer Stern schwebt (Faust von Stromberg), 4. gekrönt mit schwarz-silbernen Decken der goldene Greif.« (S. 203, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 
194 Ende
»Ende. Thüringisch-sächsischer Uradel, der mit Hermannus de Fine 26. September 1222 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Nickel von Ende (1335-62), Ritter, Herrn auf Rothengraben, Markgräflich meißnischem und thüringischem Rat, die Stammreihe beginnt. - Wappenbesserung (Helmkrone) Neustadt-Wien Montag vor St. Michelstag 1463 (für die Brüder Ulrich und Heinrich von Ende); Reichsfreiherr Augsburg 31. Oktober 1530 (für Nikolaus von Ende, seine Brüder und Vettern). - Wappen (1463): In Gold ein springender (auch schreitender) natürlicher Wolf.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken der Wolf sitzend.« (S. 113, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 80. Jg. 1930) 
 
195 Erdmannsdorff
»Erdmannsdorf (Erdmannsdorff). Evangelisch. - Meißnischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Augustusburg, der mit Wernherus de Ertmarisdorf 30. März 1206 urkundlich (Orig. im sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden) zuerst erscheint und mit Asmus von Erdmannsdorf, Herrn auf Städteln usw. um 1480, die Stammreihe beginnt. - Wappen: Von Gold und Rot gespalten. Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein offener, rechts roter, links goldener Flug.« (S. 182, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
196 Erxleben
»Erxleben. Evangelisch. - Altmärkischer Uradel, der mit Burchardus de Irckesleue 15. Oktober 1223 urkundlich (s. Riedel, Cod. dipl. Brand. I, 15, S. 14) zuerst erscheint und die Stammreihe mit Paul von Erxleben, + 1568, beginnt. Die Namensform wechselte um 1250 zwischen Vrekesleve, Irkersleibin, Irkesleve und Irkleuben. - Wappen: In Blau ein schrägrechts liegendes silbernes Wagenspriet. Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken das Wagenspriet zwischen einem offenen blauen Adlerfluge.« (S. 132, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 38. Jg. 1939) 
 
197 Eschwege
»Eschwege. Evangelisch. - Hessischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause (die heutige Kreisstadt Eschwege), der mit Heinrich von Eschwege, Kanzler des Grafen Sigfrid von Boimeneburg-Nordheim 1141 urkundlich (vergl. Chr. L. Scheid, orig. Guelf., Band IV, S. 523ff., und Dobenecker, Reg. dipl. necnon epist. hist. Thuring. I, Nr. 1432) auftritt und dessen Stammreihe mit Johann von Eschwege 1314-70, Ritter, beginnt. Das Geschlecht gehört zur Althessischen Ritterschaft und wegen des Besitzes von Roßdorf vormals zur fränkischen Reichsritterschaft des Kantons Rhön-Werra. - Wappen: Von Rot und Silber gespalten. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein von Rot und Silber gespaltenes Spornrad an einem von Rot und Silber gespaltenen Spickel.« (S. 184, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930) 
 
198 Estorff
»Estorff. Lutherisch. - Niedersächsischer Uradel, eines Stammes mit den von Schack, die mit Skaccus de Bardewic 1162 urkundlich (vergl. Urk.-Buch der Stadt Lübeck, I, 2) zuerst erwähnt werden, der mit Manegoldus de Esdorpe 1212 urkundlich (Geh. Staatsarchiv Hannover), unter diesem Namen erstmalig auftritt. - Wappen: In Rot eine schrägrechts liegende, silberne Lilie. Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 9 schwarze Birkhahnfedern.« (S. 232, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929) 
 
199 Eynatten
»Eynatten. Katholisch und evangelisch. - Uradel des Herzogtums Limburg mit gleichnamigem Stammhause (jetzt nicht mehr vorhanden) im Regierungsbezirk Aachen, der mit Heldricus de Einatten als Wohltäter der St. Nikolauskapelle in Eupen 1213 urkundlich (s. Ernst, Histoire du Limbourg, VI, und Cod. dipl. Limb. p. 180) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Johann von Eynatten 1371 beginnt. - Wappen: In Silber ein roter Schrägrechts-Balken, beiderseits begleitet von je 3 gestümmelten roten Enten. Auf dem rot-silbern-bewulsteten Helme mit gleichen Decken eine solche Ente zwischen 2 von Silber und Rot übereck-geteilten Büffelhörnern.« (S. 133, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931) 
 
200 Faber-Castell
»Faber-Castell (des Stammes der Grafen zu Castell). Evangelisch. Edelfreies fränkisches Geschlecht, das mit Rubbarth de Castele 3. März 1057 urkundlich (vergl. Wittmann, Monum. Castellana, München 1890) zuerst und 1097 als liberi erscheint; den Grafentitel führt erstmalig Rubertus de Castelo, 1205. - Bayerische Genehmigung zur Annahme des Namens Faber-Castell München 2. Februar (immatrikuliert bei der Grafenklasse . . April) 1898 (für Alexander Friedrich Lothar Grafen zu Castell-Rüdenhausen). - Wappen (1898): Geviert; 1 und 4 in Gold ein halber, oben von 2 blauen Sternen beseiteter Mann (Schmied) in schwarzem Rock mit silbernem Kragen und solchen Knöpfen und schwarz-gestulpter roter Mütze, in der Rechten einen silbernen Hammer an hölzernem Stiele haltend (Freiherren von Faber), 2 und 3 von Rot und Silber geviert (Grafen zu Castell). 2 Helme; auf dem rechten gekrönten mit schwarz-goldenen Decken der Mann wachsend, auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein hoherer gekrönter, an der Spitze mit 3 Pfauenfedern besteckter Hut in den Farben des 2. und 3. Feldes mit einem Stulp in verwechselten Farben.« (S. 212, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, Teil A, 105. Jg. 1932) 
 

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